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DIETACH. Als Tischlerei mit Schwerpunkt Küchen gründete Johann Breitschopf 1956 seinen Betrieb in Dietach. 

Die dreiköpfige Geschäftsführung, von links: Johann, Martin und Johannes Breitschopf (Foto: Breitschopf)

Über drei Generationen hinweg entwickelte sich das Unternehmen zu einem der führenden österreichischen Küchenhersteller. Heute realisiert Breitschopf Küchen rund 1.600 individuell geplante Küchen pro Jahr und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 30 Millionen Euro. Ein Drittel der Aufträge basiert auf Weiterempfehlungen.

30 Jahre nach der Gründung stieg Sohn Johann in das Unternehmen ein, seit 2001 führte er es als Geschäftsführer. Die Übergabe an die nächste Generation erfolgte schrittweise. Heute wird Breitschopf Küchen von einem eingespielten Führungsteam getragen: Johannes bringt den strategischen und technologischen Blick ein, sein Bruder Martin fachliche und betriebswirtschaftliche Kompetenz, während Johann mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung zum Erfolg beitragen kann.

Schauräume in ganz Österreich

Österreichweit stehen sechs Schauräume als Anlaufstellen für Kunden zur Verfügung. Gleichzeitig reicht die Marktpräsenz über die Landesgrenzen hinaus: Rund acht Prozent der Produktion entfallen auf den Export nach Deutschland, insbesondere nach Bayern, wo die Kombination aus österreichischem Handwerk, individueller Planung und direktem Herstellerkontakt stark nachgefragt wird. 

Ein zentraler Wettbewerbsvorteil ist der konsequent gelebte Direktvertrieb. Breitschopf Küchen verzichtet bewusst auf den klassischen Fachhandel. Planung, Fertigung und Montage erfolgen aus einer Hand. Dieser durchgängige Prozess ermöglicht kurze Entscheidungswege, klare Verantwortlichkeiten und eine lückenlose Qualitätskontrolle ohne Zwischenhändler und ohne Reibungsverluste.

Keine Standardlösungen 

Jede Küche entsteht als maßgeschneiderte Einzelanfertigung. Standardlösungen spielen keine Rolle. Alle Küchenplanungen werden vollständig digital mit Planungssoftware umgesetzt. 

Auch intern wird die Digitalisierung konsequent vorangetrieben. Viele Prozesse werden derzeit schrittweise digitalisiert und zunehmend durch KI-gestützte Anwendungen unterstützt, wie etwa in der Planungsvorbereitung, der Prozessoptimierung und der internen Vernetzung.

Das Familienunternehmen beschäftigt heute 150 Mitarbeiter, darunter 45 erfahrene Küchenplaner und Fachkräfte.

Stetig wachsen

Der Blick nach vorne ist klar definiert: Breitschopf Küchen setzt in den nächsten fünf Jahren auf nachhaltiges, kontinuierliches Wachstum. Geplant sind der weitere Ausbau des Vertriebs in Deutschland, zusätzliche Marktanteile in Österreich durch den Direktvertrieb sowie die konsequente Weiterentwicklung der digitalen Prozesse.  


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