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STEYR. Seit Anfang des Jahres leitet Harald Gottsche (52) das BMW Motorenwerk in Steyr und ist hier Chef von 4.900 Mitarbeitern.

Harald Gottsche (Foto: BMW Group Werk Steyr)
Harald Gottsche (Foto: BMW Group Werk Steyr)

Tips: Mit vielen Mitarbeitern plant man in den nächsten Jahren im Werk in Steyr?

Harald Gottsche: Unser Ziel ist es nach wie vor die Beschäftigung am Standort langfristig stabil zu halten. Im Zuge des Hochlaufs der E-Motorenproduktion rechnen wir in den nächsten Jahren mit einer Verschiebung aus dem Bereich der Verbrenner-Fertigung hin zur E-Motorenproduktion – abhängig davon, wie die tatsächliche weltweite Kundennachfrage sich entwickeln wird.

Tips: Wie ist die Auftragslage für das BMW-Entwicklungszentrum in Steyr? In welchen Bereichen wird hier künftig geforscht?

Harald Gottsche: Aktuell ist die Auftragslage gut. Unsere Ingenieure entwickeln und erproben den neuen High-Performance E-Antrieb für die BMW M Fahrzeuge, der später auch im Werk Steyr gebaut wird. Zudem arbeiten wir am Wärmemanagement für alle noch kommenden Modelle der Neuen Klasse – der iX3 war ja erst der Anfang.

Ein weiteres Großprojekt ist das Wasserstoffbrennstoffzellensystem für den Antrieb des neuen BMW X5, der 2028 in Serie gehen wird. Außerdem arbeiten wir im Entwicklungszentrum weiterhin an der stetigen Optimierung unserer Dieselmotoren. Dazu zählt neben weiteren Effizienzsteigerungen auch der Einsatz von alternativen Kraftstoffen, wie zum Beispiel HVO-100, mit dem ja bereits all unsere Neufahrzeuge in den deutschen BMW Werken erstbetankt werden.

Wir betreiben dazu auch eine große interne Testflotte, mit deren Hilfe das Entwicklungsteam wichtige Daten und Erkenntnisse zur weiteren Verbesserung der technischen Lösung bekommt.

Tips: Welche Herausforderungen sehen Sie in Verbindung mit Wasserstoff?

Harald Gottsche: Wir sind überzeugt: Wasserstoff ist ein vielversprechender Energieträger, der neben den etablierten Antriebstechnologien eine entscheidende Rolle bei der weltweiten Dekarbonisierung spielen wird – vor allem, weil er ein transportables Speichermedium für erneuerbare Energiequellen ist. Für einzelne Nutzer liegt der Vorteil in der schnellen Betankung, im Vergleich zu batterieelektrischen Fahrzeugen.

Was unsere Zeitschiene betrifft: Für die Produktion des Brennstoffzellensystems wird dieses Jahr im Werk Steyr eine bestehende Montagefläche umgebaut. Die Vorserienproduktion beginnt 2027, ab 2028 wird der BMW iX5 Hydrogen in vielen Märkten weltweit verfügbar sein.

Es gibt bereits eine EU-Verordnung, die alle Mitgliedsstaaten zum Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe verpflichtet – diese Verordnung betrifft auch die Wasserstoff-Tankstellen. Wir sind also zuversichtlich, dass sich hier in den kommenden Jahren einiges bewegen wird.


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Harald H.
Harald H.
12.02.2026 13:59

Zu teures Personal??

Wen dieser ungustiöse Mensch sagt das in österreich das Personal zu teuer ist so sollte er nur bitte vor der eigenen tür kehren Denke das er deutlich zu viel verdient gegenüber den Arbeitern im Werk die das laufen erst ermöglichen Also bitte etwas mehr denken bei solchen aussagen


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