Tiefkühlspezialist aus Wolfern erzielte Umsatz von 75,2 Millionen Euro
WOLFERN. Weinbergmaier mit Sitz in Wolfern blickt auf ein herausforderndes und gleichzeitig solides Geschäftsjahr 2025 zurück.
Trotz massiver Kostensteigerungen in zentralen Bereichen konnte das Unternehmen einen Netto-Umsatz in Höhe von 75,2 Millionen Euro erzielen und wichtige strategische Weichen für die Zukunft stellen. Die Mitarbeiterzahl lag unverändert bei 250 Beschäftigten.
„Die stabile Entwicklung in einem äußerst herausfordernden Umfeld zeigt die Robustheit unseres Geschäftsmodells und die Stärke unserer Marken“, resümiert Geschäftsführer Gerald Spitzer. Mit einem Plus von 2,2 Prozent konnte dabei insbesondere das Foodservice-Geschäft gut weiterentwickelt werden.
Neue Anforderungen
Das Jahr 2025 war geprägt von deutlich steigenden Kosten in nahezu allen relevanten Bereichen: Energie, Logistik und Personal sowie bei zentralen Rohstoffen. Insbesondere im preissensitiven deutschen Markt stellte diese Entwicklung eine zusätzliche Herausforderung dar. Hinzu kamen steigende Anforderungen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Weinbergmaier sieht diese Rahmenbedingungen jedoch nicht allein als Belastung, sondern auch als Chance für Innovation, Differenzierung und Effizienzsteigerung.
„Innovativ zu sein gehört zu den Grundwerten von Weinbergmaier und ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie. Gerade in herausfordernden Märkten ermöglicht uns eine hohe Innovationsrate, den Unterschied zu machen, neue Zielgruppen zu erreichen und nachhaltig zu wachsen“, betont Spitzer.
Mini-Produkte
Besonders großes Potenzial sieht Weinbergmaier aktuell im Mini- und Portionssegment, im To-go und Convenience-Bereich sowie bei Airfryer-tauglichen Produkten. Diese Trends wurden 2025 gezielt aufgegriffen und in marktfähige Mini-Produktneuheiten für Gastronomie und zuhause umgesetzt.
Zu diesen zählen Mini-Sticks von Toni Kaiser in den Sorten Nougat, Kirsch und Pflaume sowie der beliebte Kaiserschmarrn in backfester Folie, der speziell für die Zubereitung im Airfryer optimiert wurde. Außerdem wurden Knödel-Minis Marille und Germknödel-Minis Powidl eingeführt, ergänzt durch Mini-Bauernkrapfen und Mini-Apfel-Taler.
Moderne Produktion
Für 2026 plant Weinbergmaier gezielte Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung der Produktion in Wolfern. Der Fokus auf österreichische Kartoffel- und Pommesprodukte bleibt ebenfalls zentral. Gleichzeitig soll die Internationalisierungvorangetrieben und der Export beschleunigt werden.
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