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RORH. Mitten im Ort, in unmittelbarer Nähe der Sportplatzsiedlung, werden derzeit für Bahn-Kunden 160 Pendler-Parkplätze auf 5.000 Quadratmetern Grünfläche errichtet.

Foto: SPÖ Rohr
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Hinsichtlich des Standorts, der mehr als fünf Gehminuten vom Bahnhof entfernt und nur über eine Siedlungsstraße erreichbar ist, wurden in Vorgesprächen mit den ÖBB schon Bedenken angemeldet.

Damm aus Bauschutt

Im ersten Bauabschnitt wurden nun wertvolle Humusreiche abgetragen und ein Damm mit 1,2 Meter Höhe aus Bauschutt mit Fremdanteil (gemäß Baustoffrecycling-VO) aufgeschüttet. „Es entsteht der Eindruck, dass nicht nur ein Untergrund für die Parkplätze aufgebaut wird, sondern hier größere Mengen an Bauschutt endgelagert werden“, so die Anrainer und der Vorsitzende des Umweltausschusses der Gemeinde Rohr, Christian Pöcksteiner (SPÖ). 

Prüfung zugesichert

Durch das Aufschütten von Baurestmassen (Kabelreste, Rohre, Altmetall) fürchten die Anrainer nunmehr eine großflächige Verunreinigung des Erdreichs. Als Sprachrohr der betroffenen Rohrer hat die SPÖ einen Dringlichkeitsantrag im Sinne der Umweltverträglichkeit bei der letzten Gemeinderatssitzung eingebracht. Die SPÖ Rohr will damit sicherstellen, dass im Untergrund keine Problemstoffe enthalten sind, die das Grundwasser verunreinigen könnten. Die Gemeinde verweist auf die Belegung von Prüfzeugnissen der Baufirma und sieht keine Übertretungen der Bauvorschriften. Es wurde zugesichert, dass das aufgeschüttete Material nochmals überprüft wird. Die Ergebnisse dieser Prüfung sollen allen Gemeindebürgern zugänglich gemacht werden. 


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