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"Es wurden Ängste und Verunsicherung geschürt - aber keine Lösungen aufgezeigt"

Leserartikel Christian Hartl, 27.09.2015 18:45

BEZIRK ROHRBACH. Alles andere als glücklich ist Georg Ecker, der stellvertretende VP-Bezirksobmann über die massiven Zugewinne der FP bei den Landtagswahlen. Obwohl bei den Gemeinderatswahlen die VP nur leicht verloren hat, macht er das Spielen mit den Ängsten rund um das Asylthema dafür verantwortlich.

Georg Ecker, der stellvertretende Bezirksobmann der VP kommentiert die Zugewinne der FP mit scharfen Worten.

Mit ungewöhnlich direkten Worten kommentiert Georg Ecker, stellvertretender VP-Bezirksobmann, die starken Zugewinne der FP bei den Landtagswahlen. „Sie haben bewusst Ängste geschürt und so alle Landesthemen in den Hintergrund gerückt“, ärgert sich der ansonsten eher als besonnen geltende Landtagsabgeordnete über die Wahltaktik seiner Konkurrenz, die dafür sorgte, dass die VP im Bezirk durchschnittlich zehn Prozent der Stimmen verloren hat. „Wir haben Projekte wie den Westring umgesetzt, und versucht die ländlichen Regionen zu fördern“, meint er.

Flüchtlingsproblem ist ein EU-Thema

„Das alles hat bei den Wahlen plötzlich nicht mehr gezählt. Da fragt man sich, wo die Dankbarkeit in der Politik geblieben ist.“ Ebenfalls ärgert ihn, dass die FP lediglich Ängste geschürt, Probleme dort verortet hat, wo keine waren (nur wenige Asylanträge in den Notlagern) aber keine Lösungen aufgezeigt hat. „Das Flüchtlingsproblem ist ein EU-Thema und kann nur dort gelöst werden.“

Die Ergebnisse im Gemeinderat stimmen ihn aber versöhnlicher. Die Mandate wurden nur leicht weniger. Trotzem findet er es auch schade, dass in Nebelberg der Bürgermeister zur SP wanderte.


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