Zahl der Ökolandwirte steigt: 512 Bauern im Bezirk setzen bereits auf Bio
BEZIRK ROHRBACH. Bio als Zukunft für kleinstrukturierte Landwirtschaftsbetriebe: Die Zahl der Öko-Landwirte im Bezirk ist um 1,2 Prozent auf 572 Betriebe gestiegen.

Qualitätsprodukte und Liebe zur Natur statt Massenproduktion scheint das Motto im Mühlviertel zu sein. 2033 aller 3951 Biobetriebe sind im Mühlviertel zu finden. 512 Landwirte aus dem Bezirk Rohrbach setzen auf die ökologische Bewirtschaftungsform. „Bio ist vor allem für kleinstrukturierte Betriebe eine Chance“, sagt Michael Lehner, Bürgermeister der Gemeinde Auberg, wo in etwa 75 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen biologisch bewirtschaftet werden. Auch er war jahrelang Biobauer, bis er den Hof an seinen Sohn übergeben hat.
Pioniere ebneten den Weg
Der Grund, warum gerade die Landwirte in seiner Gemeinde und der Region auf den Öko-Zug aufgesprungen sind, sieht er auch darin, dass es in unseren Breitengraden schon vor Jahrzehnten viele Pioniere gegeben hat, welche die Bio-Landwirtschaft salonfähig gemacht haben. „Dabei gilt es auch, innovativ zu sein und Nischenmärkte zu bedienen“, sagt Lehner.Landesweit sind es rund 16 Prozent, die 14,5 der Gesamtfläche ökologisch bewirtschaften. Rund 60 Prozent der heimischen Biobetriebe sind Mitglied der Bio Austria und bewirtschaften nach deren strengen Produktionsrichtlinien. Dass in unseren Breitengraden Bio so populär wurde, ist vielleicht auch ein Verdienst der Bioregion Mühlviertel, die seit Anfang dieses Jahrzehnts die Biobauern untereinander vernetzt.<


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