Wahlkarten machen Sieg von Alexander Van der Bellen im Bezirk noch deutlicher
BEZIRK ROHRBACH. Nach Auszählung der Wahlkarten ist der Vorsprung von Alexander Van der Bellen von 52 auf 53,7 Prozent angewachsen. Norbert Hofer verbucht 46,3 Prozent.

Noch einmal angewachsen ist der Vorsprung von Alexander Van der Bellen bei den Bundespräsidentenwahl im Bezirk nach Auszählung der Wahlkarten. Der ehemalige Grünen-Chef liegt nun bei 53,7 Prozent. Bei der ersten, annulierten Stichwahl Ende Mai machte Norbert Hofer mit 52,4 Prozent (ohne Wahlkarten) das Rennen. Nun hat sich das Blatt gewendet und Alexander Van der Bellen konnte in 23 der 40 Gemeinden triumphieren.
Hofer baute Hochburgen aus
Aber auch Norbert Hofer konnte zulegen: So holte er in Klaffer 68,3 Prozent – bei der ersten Stichwahl waren es 66,7 Prozent.Das ist der fünfthöchste Wert für den FP-Kandidaten im Land. Die prozentuell meisten Unterstützer hat Hofer in Atzesberg. „Die Entscheidung von Bürgermeistern und von Vizekanzler Mitterlehner, Van der Bellen zu unterstützen, haben mich enttäuscht“, reagiert FP-Bezirksobfrau Ulrike Wall auf die Niederlage. „Das wird sich bei den Nationalratswahlen zu unseren Gunsten auswirken“, fügt sie hinzu. Ulrike Schwarz, Bezirkssprecherin der Grünen, meint, dass sich mit Van der Bellen ein Kandidat der Mitte durchgesetzt habe: „Die breite Unterstützung zeigt das.“


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