Tote Frau (41) in Aigen-Schlägl: keine Hinweise auf Fremdverschulden
AIGEN-SCHLÄGL. (Update 15.2., 9.58 Uhr) In Aigen-Schlägl im Bezirk Rohrbach kam es am Samstagabend zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften, nachdem eine Frau (41) erschossen in ihrem Wohnhaus gefunden wurde.

Wie die Kronen Zeitung online berichtet, wurde die Frau kurz vor 19 Uhr tot aufgefunden. Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot vor Ort und leitete umgehend Ermittlungen ein. Ergänzend zum Polizeieinsatz war auch das Rote Kreuz mit einem Kriseninterventionsteam anwesend, um Angehörige und Betroffene zu betreuen.
Die Polizei machte am Abend keine weiteren Angaben zu den Umständen des Vorfalls oder möglichen Tatverdächtigen. Die Ermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren. Laut Kronen Zeitung soll der Lebensgefährte (43) des Opfers verhaftet wurden sein, eine Bestätigung dazu gibt es von der Polizei derzeit aber nicht.
Update 15.2., 9.58 Uhr
Der 43-jährige Lebensgefährte der Toten ist laut einem Bericht der Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN) nach einer vorläufigen Festnahme noch in den Nachtstunden wieder enthaftet worden. Sämtliche bisher vorliegenden Spuren im Wohnhaus würden Fremdverschulden ausschließen.
Ursprünglich ging die Polizei von einem Suizid aus, doch dann äußerte die Tochter des 43-Jährigen den Verdacht, dass ihr eigener Vater der Frau etwas angetan haben könnte. Er wurde daher festgenommen und befragt. Später stellte sich dann laut OÖN-Bericht heraus, dass das Mädchen ihre Behauptungen aufgrund falscher Annahmen geäußert hatte. Der Mann wurde gegen 3 Uhr wieder freigelassen, sagte eine Sprecherin der Landespolizeidirektion Oberösterreich.
Eine Obduktion der Leiche sei noch ausständig und auch Schmauchspuren werden noch ausgewertet, doch es sei davon auszugehen, dass sich der Anfangsverdacht eines Suizids bestätigen werde.
Hilfe im Krisenfall
Berichte über (mögliche) Suizide können bei Personen, die sich in einer Krise befinden, die Situation verschlimmern. Die österreichweite Telefonseelsorge ist jederzeit unter 142 gratis zu erreichen. Hilfe für Jugendliche und junge Erwachsene bietet auch Rat auf Draht unter der Nummer 147.


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