Offizielle Übergabe der Stützpunktfahrzeuge und -geräte an die Feuerwehren im Bezirk Rohrbach
BEZIRK ROHRBACH. Im Landes-Feuerwehrkommando Oberösterreich wurden 18 verschiedene Typen von Stützpunktfahrzeugen und -geräten offiziell an die Feuerwehren übergeben, darunter ein Rettungsboot an die FF St. Peter am Wimberg, ein Abrollbehälter Mulde an die FF Rohrbach im Mühlkreis und eine Tauchausrüstung an den Tauchstützpunkt 6 mit FF Niederranna, FF ST. Martin im Mühlkreis und FF St. Peter am Wimberg.

An insgesamt 55 Stützpunkt-Feuerwehren wurden 61 verschiedene technische Ausrüstungsgegenstände – vom Arbeitsboot über Drohnen, bis hin zu Wechselladefahrzeugen mit Kran und dem Rüstlöschfahrzeug Tunnel – übergeben. Diese sind 2023/24 aus Mitteln des Katastrophenschutz-Fonds mit einer Investitionssumme von über 5,2 Millionen Euro gefördert worden. „Was mich besonders freut ist, dass wir heuer Langzeitprojekte abschließen konnten, die Jahre an Planung und Umsetzung mit sich brachten. Darin enthalten sind die Auslieferung der Drohnen und der WLF-K1, mit denen wir in diesen Kategorien unser Netzwerk vervollständigen“ berichtet Landes-Feuerwehrkommandant Stellvertreter Michael Hutterer. Mit Stand Dezember 2023 werden in Oberösterreich 460 Stützpunktaufgaben von 231 Feuerwehren übernommen.
Im Bezirk Rohrbach erhielt die FF St. Peter am Wimberg ein Rettungsboot und Vollschutzanzüge der Schutzstufe 3 für das Atemschutzfahrzeug. An die FF Rohrbach im Mühlkreis wurde ein Abrollbehälter Mulde übergeben. Mit einer Tauchausrüstung wurde der Tauchstützpunkt 6 (FF Niederranna, FF ST. Martin im Mühlkreis und FF St. Peter am Wimberg) ausgestattet.
Der Bezirk Rohrbach erhielt zudem eine mobile Tankanlage. In den laufenden Überlegungen und Planungen zur Blackout-Vorsorge stellt gerade bei den Einsatzkräften die Verfügbarkeit der Treibstoffversorgung eine Herausforderung dar. In der Regel sind öffentliche Tankstellen nicht notstromversorgt, wodurch bei einem längeren Stromausfall auch bei der Feuerwehr ein Versorgungsengpass auftreten wird. Die Tankanlagen besitzen ein Fassungsvermögen von 450 Litern.


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