Birdog-Festspiele bei Rohrbacher Kantersieg
BEZIRK ROHRBACH. Mit einem glücklichen 2:2 kam Oberösterreich-Ligist Sportunion mind.capital St. Martin/Mühlkreis im Mühlviertler Heimderby gegen Aufsteiger DSG SU HABAU Perg davon.

„Unsere schlechteste Saisonleistung, wir müssen mit dem Punkt hoch zufrieden sein. Der Gegner war dem Sieg deutlich näher“, beschönigt Trainer Samir Hasanovic nichts.
Vor 500 Fans traf Unglücksrabe Christoph Wolfmayr nach nur 100 Sekunden ins eigene und somit falsche Gehäuse. Nach nicht einmal einer Viertelstunde und einem Treffer von Zoltan Horvath führten die Machländer bereits 2:0. Toni Mandir vom Elfmeterpunkt und Christian Reiter bewahrten St. Martin mit ihren Toren noch vor der Pause vor der achten Saisonniederlage. Bitter: Neuzugang Sebastian Schröger sah in der Schlussphase Gelb-Rot und fehlt im Auswärtsspiel gegen den Tabellendritten Edelweiß Linz (Sa., 9. 4., 16.30).
Spitzentrio im Gleichschritt
Keine Blöße gaben sich die drei Titelanwärter in der Landesliga Ost. Auf eine gehörige Portion Glück und Treffer in der Nachspielzeit von Gernot Falkner und Manuel Jany konnte sich Spitzenreiter Askö Oedt beim 2:0 in Pichling verlassen.
Deutlich souveräner trat der erste Verfolger SU Pieno Rohrbach/Berg daheim gegen die Admira aus Linz auf. Vor allem dank des groß aufspielenden Bogdan Birdog – der rumänische Legionär lieferte einen Dreierpack ab – feierte die Elf von Trainer Franz Hofer einen klaren 4:1-Erfolg. Ins Schwarze trafen auch Stefan Berndorfer und Leon Sokrat, der für die Gäste zwischenzeitlich auf 1:2 verkürzte. „Ein gutes Spiel auf hohem Niveau. Admira ist eine starke Mannschaft, unser Sieg fiel vielleicht um ein Tor zu hoch aus“, bilanziert Hofer.
Zu einem ungefährdeten 3:0-Sieg spielte sich der Tabellendritte ASK St. Valentin beim SK St. Magdalena.
Beim Viertletzten St. Georgen an der Gusen gastiert Rohrbach/Berg bereits am Freitag, 8. April, ab 20 Uhr. Das erste Saisonduell entschieden die Rohrbacher klar mit 3:1 für sich.
Großer Gewinner Julbach
Federn lassen mussten die Verfolger von Julbach in der Bezirksliga Nord. Während der Tabellenführer Vorderweißenbach 4:1 abfertigte, sein zweiter Treffer im Spiel zum Endstand gelang Simon Schauberger nach der roten Karte für Martin Kirisis in Unterzahl, schafften Hofkirchen und Lembach zusammen gerade einmal einen Zähler. Die TSU trennte sich von Ottensheim 1:1 (Tore: Raphael Kehrer beziehungsweise Tomas Dostalek) und kehrte auf den zweiten Platz zurück. Herbstmeister Lembach hingegen verlor durch ein spätes Elfmetertor in St. Oswald/Fr. 0:1, ist im Frühjahr noch sieglos und nur mehr Dritter.
Ausschluss und Eigentor
Mit einem 2:2-Heimunentschieden gegen Aufsteiger Haibach musste sich Putzleinsdorf begnügen. Führungstorschütze Nedzad Majdankic wurde kurz vor Schluss wegen Tätlichkeit vom Platz gestellt, Gerhard Buchroithner fabrizierte ein Eigentor zum 2:2.
17. Runde (9./10. April, alle 16.30 Uhr): Königswiesen – Lembach, Pregarten – Putzleinsdorf (Sa.,), Haibach – Julbach und Hellmonsödt – Hofkirchen (So.)


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