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Rennrad: Undankbarer vierter Platz für Rene Pammer bei der WM in Italien

Online Redaktion, 19.09.2022 09:19

ST. JOHANN. Radrennfahrer Rene Pammer aus St. Johann reist mit einer Blechmedaille von der Radmarathon-Weltmeisterschaft nach Hause.

Rene Pammer (2. v. l.) inmitten der Radmarathon-Weltspitze (Foto: Ariel Wojciechowski)
Rene Pammer (2. v. l.) inmitten der Radmarathon-Weltspitze (Foto: Ariel Wojciechowski)

„Freud und Leid sind hier sehr nahe beisammen. Zuvor hätte ich eine Top-10-Platzierung sofort genommen. Mit der Chance auf eine Podestplatzierung vor Augen bleibt dann doch kurzfristig ein bitterer Beigeschmack“, sagt Pammer in einer ersten Reaktion. „Ich bin aber dennoch mit meiner Leistung sehr zufrieden, vor allem, weil ich mich bis zuletzt gut im Rennen gehalten habe.“

143 Kilometer gespickt mit rund 3.900 Höhenmetern galt es für die besten Amateur-Rennradfahrer der Welt zu absolvieren. Dabei ging es quasi zweieinhalb Mal über den Monte Bondone, den Hausberg der Trientiner. Und dort, in Trient, waren auch Start und Ziel des WM-Rennens.

Nachdem bereits am ersten Anstieg das Tempo früh verschärft wurde und selbst der Weltmeister von 2021 frühzeitig abreißen lassen musste, blieben nach rund eineinhalb Stunden Fahrzeit nur mehr zwölf Fahrer in der Spitzengruppe übrig. „Mit dem späteren Sieger Stefan Kirchmair gaben wir als Team Österreich am Berg das gesamte Rennen lang den Ton an. Nach der zweiten Überquerung des Monte Bondone ging's in der fünfköpfigen Spitzengruppe in den Schlussanstieg, auf dem ich mich zwischenzeitlich sogar gut absetzen konnte.“

Nach Attacke eingeholt

„Ich wurde aber wieder eingeholt. Auf den letzten 100 Höhenmetern vor der Abfahrt ins Ziel hagelte es dann Attacke um Attacke und ich fuhr letztendlich unglücklicherweise auf dem vierten Platz ins Ziel hinunter nach Trient“, berichtet Pammer. Hinter dem Österreicher Kirchmair auf Platz zwei landeten Dimitri Bussard (Schweiz) und der Belgier Sieben Devalckeneer.


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