Sechs Teams träumen beim Faustball-Final3 in Rohrbach-Berg vom Hallen-Staatsmeistertitel
ROHRBACH-BERG. Am 21. und 22. Februar verwandelt sich die Bezirkssporthalle Rohrbach in das Epizentrum des österreichischen Faustballs. Beim großen „Final3“ kämpfen die jeweils drei besten Frauen- und Männerteams der Bundesliga um die begehrten Hallen-Staatsmeistertitel.

Nach dem erfolgreichen Feld-Finale vor zweieinhalb Jahren schlägt die Elite des Faustballs erneut im Mühlviertel auf. Die Union Raiffeisen dialog Telekom Arnreit fungiert als Gastgeber und verspricht ein Event der Extraklasse.
Erfahrener Gastgeber
„Mit unserer 30-jährigen Erfahrung werden wir ein großartiges Event auf die Beine stellen“, betont OK-Chef Norbert Gahleitner. Für die Fans wurde die Halle extra adaptiert: Eine zusätzliche Bande und erweiterte Kapazitäten auf 550 Plätze sollen für eine Hexenkessel-Atmosphäre sorgen.
Frauen: Wachablösung an der Spitze garantiert
Eines steht bereits fest: Es wird eine neue Hallen-Königin geben. Die Seriensiegerinnen aus Freistadt haben den Einzug ins Finale verpasst. Damit ist der Weg frei für ein spannendes Trio:
SPG Wolkersdorf/Neusiedl: Die Überraschungsmannschaft aus Niederösterreich sicherte sich nach dem fast erfolgten Abstieg im Vorjahr sensationell den Grunddurchgangssieg und steht bereits fix im Finale am Sonntag (11 Uhr).
Union Haidlmair Schwingenschuh Nußbach: Die erfahrenen Kremstalerinnen (elf Meistertitel) wollen nach einem Jahr Pause zurück auf den Thron.
FBV Grieskirchen: Die Aufsteigerinnen aus dem Hausruckviertel schafften den Durchmarsch von der Bezirksliga bis ins Final3 und gelten als die „jungen Wilden“ des Turniers.
Im Halbfinale am Samstag (15 Uhr) treffen Nußbach und Grieskirchen direkt aufeinander – ein Duell Routine gegen jugendliche Unbekümmertheit.
Männer: Wer stoppt die Tiger aus Vöcklabruck?
Bei den Männern sind die Rollen klar verteilt, doch die Herausforderer lauern:
Union Tigers Vöcklabruck: Der amtierende Klub-Weltmeister und Titelverteidiger ist das Maß aller Dinge. Mit 14 Siegen aus 16 Spielen marschierten sie direkt ins Endspiel (Sonntag, 13 Uhr).
FBC LINZ AG Urfahr: Die Linzer sind die Formmannschaft der Rückrunde und seit dem Jahreswechsel ungeschlagen. Mit acht Hallen-Titeln bringen sie die meiste Erfahrung mit nach Rohrbach.
TV Wohnplan Enns: Die Ennser haben sich als feste dritte Kraft etabliert und brennen darauf, die „Großen“ im Halbfinale am Samstag (17 Uhr) zu stürzen.
Sechs Vereine, ein Ziel
Ines Weber, Vizepräsidentin Öffentlichkeitsarbeit bei Faustball Austria, betont die Bedeutung der Veranstaltung: „Das sechs verschiedene Vereine im Final3 stehen, ist ein starkes Zeichen für die Breite und Qualität in der Bundesliga. Das verspricht tolle Spiele – und ein spannendes Wochenende für alle Faustballfans.“
Live im TV
Wer nicht live in der Halle dabei sein kann, hat die Möglichkeit, die Spiele via Livestream zu verfolgen. Die großen Finalentscheidungen am Sonntag werden zudem live auf ORF Sport+ übertragen.


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