Rohrbacher Rennradler mittendrin im Sekundenkrimi beim Zeitfahren in Mörbisch
BEZIRK ROHRBACH. Nur vier Sekunden fehlten Rene Pammer und Christian Oberngruber (next 125 Hackl Lebensräume) beim Paarzeitfahren im Mörbisch auf den Sieg.

Am Samstag fand in Mörbisch das 15. Mörbischer Einzel- und Paarzeitfahren statt. Die Strecke führte über 26 Kilometer mit rund 200 Höhenmetern. Im Paarzeitfahren der Amateure (Rennrad) erreichten Rene Pammer und Christian Oberngruber den zweiten Platz. Lediglich vier Sekunden fehlten auf den Sieg. Im Einzelzeitfahren überzeugte insbesondere Thomas Mairhofer, der sich in der Altersklasse M 55–59 den ersten Platz sichern konnte. Ebenfalls solide Leistungen zeigten Gerald Mick mit Rang vier in der Kategorie M 60–64 sowie Ludwig Pihringer mit Rang fünf in der Klasse M 65–69.
Neusiedlersee Radmarathon
Am Sonntag ging ebenfalls in Mörbisch der 34. Neusiedlersee Radmarathon über die Bühne. Die traditionsreiche Veranstaltung führte die Teilnehmer über eine 125 Kilometer lange Strecke rund um den Neusiedler See gegen den Uhrzeigersinn, inklusive eines Abschnitts durch Ungarn. Der Kurs gilt als relativ flach, ist jedoch aufgrund der häufig starken Windverhältnisse besonders anspruchsvoll und begünstigt vor allem taktisch versierte Fahrer sowie sprintstarke Athleten.
Pammer attackiert
Das Rennen begann von Beginn an äußerst dynamisch. Rene Pammer vom Verein „next 125 Hackl Lebensräume“ setzte unmittelbar nach dem Start eine entschlossene Attacke und erhöhte in der steilen Passage der Rosengasse das Tempo so deutlich, dass sich das Feld früh auseinanderzog. Bereits nach wenigen Kilometern konnte nur noch ein Fahrer des RH77 Factory Teams folgen, womit sich ein Führungsduo bildete.
Ausreißer gestellt
Die beiden Athleten arbeiteten gut zusammen und konnten sich rund 50 Kilometer lang vom Hauptfeld absetzen. Erst durch die organisierte Nachführarbeit der Verfolgergruppe wurde die Ausreißergruppe wieder gestellt. In weiterer Folge war das Rennen von zahlreichen Tempoverschärfungen und Attacken geprägt, wodurch sich keine weitere entscheidende Gruppe dauerhaft absetzen konnte.
Sprintfinale
Die Entscheidung fiel schließlich in einem Sprint. Rene Pammer belegte den sechsten Gesamtrang. Ebenfalls für den Verein am Start war Gerald Mick, der in der Altersklasse M 60–64 den 19. Platz erreichte.


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