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Alois Höller schrammt beim Comeback in Melk am Stockerl vorbei

Online Redaktion, 20.04.2026 07:05

MELK/OEPPING. Neun Monate nach seinem schweren Unfall gab der Rekordmeister aus dem Mühlviertel sein Comeback beim Rallycross Melk powered by Lexus. Ein abgerutschter Turboschlauch verhinderte ein Podium des Rekordmeisters. 

Alois Höller beim Rennen in Melk (Foto: Harald Lindtner)
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„Mir hat es gleich am Start den ersten Gang zerrissen, für das war es noch ein sehr gutes Rennen. Jetzt haben wir das Getriebe getauscht und morgen geht es weiter“, erzählt Alois Höller von einem ereignisreichen ersten Renntag am Wachauring. Der Rennfahrer aus Götzendorf übernachtete nach dem Samstag als dritter gesamt und war entsprechend zufrieden.

Am Sonntag wurde Höller im zweiten Qualifikationslauf fünfter, eher er im dritten mit einem Laufsieg und einer vierten Gesamtzeit nachlegte. „Im Schotter fehlt mir einfach noch etwas das Vertrauen. Da brauche ich nach dem schweren Unfall noch etwas Zeit. Nachdem wir das Getriebe gewechselt hatten, spürte ich das Kreuz auch wieder ganz ordentlich“, zeigte sich Höller ehrlich.

Technik verhindert mögliches Podium

Als zweiter konnte Höller souverän ins Finale der besten sechs einziehen und nahm dort einen Startplatz in der zweiten Reihe ein. „Ich bin extrem gut weggekommen und war fast schon an Ales Fucik vorbei, nur leider auf der Außenbahn. Ich wollte es nicht mit Gewalt probieren und habe zurückgesteckt“, beschreibt Höller die Rennaktion am Weg zur ersten Kurve.

Neueinsteiger Norman Ganser aus dem Waldviertel, der im Gegensatz zu Höller einen moderneren Ford Fiesta pilotierte, entschied sich früh für die Jokerlap und konnte so Boden gut machen. „Das wurmt mich schon etwas, nach dem Rennen sind wir draufgekommen, dass sich eine Schelle vom Ladeluftschlauch gelöst hatte und ich so nicht mehr maximale Leistung abrufen konnte. Sonst wäre ein Podium durchaus drinnen gewesen“, grübelte der immer ehrgeizige Rekordmeister.

Ganser wurde so hinter dem nunmehr sechsfachen FIA Zentraleuropa-Meister Zbigniew Staniszewski (Ford Fiesta) aus Polen und der Tschechen Ales Fucik (VW Polo) dritter. Höller musste mit Rang vier vorliebnehmen.

In der Woche nach Saisonstart in Melk feiert die Rallycross-Legende seinen 69. Geburtstag, ehe die heimische Staatsmeisterschaft am 17. Mai in Greinbach in der Steiermark weitergeht.  


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