KIRCHBERG/DONAU. Die 24-jährige Volksschullehrerin Hannah Gahleitner aus Kirchberg ob der Donau absolvierte am Samstag im Team der WKG Wels/Buchkirchen in der Gewichtheber Nationalliga ihren ersten Gewichtheber Wettkampf.

Wettkampferfahrung hat die Mühlviertlerin, absolvierte sie doch schon mehrere Crossfit Wettkämpfe. Über die Crossfit Box Makama in Krenglbach bei Wels kam sie zum ESV Wels.
Sie zeigte beim Wettkampf gleich mit dem ersten Versuch eine saubere Technik und so hatte die Quereinsteigerin aus Crossfit am Ende 71 Kilogramm im Reißen sowie 85 Kilogramm im Stoßen im Protokoll stehen. Mit 302,02 Punkten war die 64,8 Kilogramm leichte Kirchbergerin die zweitbeste Punktelieferantin der Messestädter.
Mit 1452,96 Punkten siegten die WKG Wels/Buchkirchen gegen den KSV Rum aus Tirol, sie erreichten 1261,75 Punkte mit 4:0.
Ohne große Erwartungen
„Ich bin ohne große Erwartungen in den Wettkampf gegangen, weil ich nicht wusste, wie es mir an diesem Tag gehen wird. Umso zufriedener war ich am Ende mit meinem Ergebnis. Besonders wichtig war mir, gleich den ersten Versuch gültig zu machen. Das hat mir Sicherheit gegeben und ich konnte die weiteren Versuche deutlich entspannter angehen. Insgesamt hat mir der Wettkampf richtig viel Spaß gemacht“, berichtet Gahleitner.
Tipps aus erster Hand
Doch warum wechselte die Kirchbergin überhaupt vom Crossfit zum Gewichtheben?
„Crossfit ist sehr vielseitig und deckt viele Bereiche ab. Gerade im Gewichtheben gibt es bei mir noch einiges zu verbessern. Deshalb möchte ich gezielt daran arbeiten und mir Tipps aus erster Hand holen, die mich auch im Crossfit weiterbringen.
Durch ermutigende Gespräche und meine Freude daran, neue Herausforderungen anzunehmen, habe ich mich schließlich entschieden, dem Verein beizutreten und stand kurze Zeit später schon auf der Wettkampfbühne“, erklärt die Mühlviertlerin, die wöchentlich im Schnitt 15 bis 18 Stunden trainiert.
Inspiration für Schüler
Gahleitner ist Lehrerin in der Volksschule Kleinzell. Einigen Schülern dort sind ihre sportlichen Leistungen nicht verborgen geblieben.
„Hin und wieder sprechen wir darüber und ich habe den Eindruck, dass es für manche auch inspirierend ist. Besonders wichtig ist mir die richtige Einstellung zum Sport, zu der für mich Durchhaltevermögen, Freude an Bewegung und der Umgang mit Herausforderungen gehören. Diese Werte möchte ich den Kindern auch für ihren Alltag mitgeben.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden