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Vorsprung OÖ: Landeshauptmann mit Zukunftsprozess zu Gast im Loxone

Martina Gahleitner, 28.01.2026 15:04

KOLLERSCHLAG. Die Zukunftsveranstaltung Vorsprung OÖ machte am Dienstagabend Station im Loxone Campus in Kollerschlag. Landeshauptmann Thomas Stelzer machte dabei vor rund 400 Gästen deutlich, dass man sich an der Spitze orientieren muss, um an die Spitze zu kommen.

  1 / 2   Bei einer Talkrunde diskutierten Koch und Influencer Dominik Süss, Para-Triathlet Florian Brungraber und Daniela Palk, Vorstandssprecherin des Diakoniewerks, über Chancen und Herausforderungen der Zukunft. (Foto: OÖVP/Max Mayrhofer)

„Um nach vorne zu kommen, müssen wir wissen, wo wir stehen. Und da dürfen wir selbstbewusst sein – nicht überheblich, aber stolz. Denn Oberösterreich ist in vielen Bereichen Taktgeber für die Republik“, betonte Stelzer. Ein starkes Fundament reicht aber nicht: „Wir wollen uns an den Besten orientieren, um einen Vorsprung für unser Bundesland zu erarbeiten und Oberösterreich als Land der Möglichkeiten weiterzuentwickeln.“

Beim interaktiven Event der OÖVP, bei dem die Gäste live auf Fragen antworten konnten, wurde deutlich, dass Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie der Zukunft gesehen wird. Zugleich zählen die Sicherung der Betriebe und Arbeitsplätze sowie die Gesundheitsversorgung zu den größten Herausforderungen der kommenden Jahre. Jeder Gast konnte zudem mittels QR-Code eigene Ideen einbringen, die gesammelt in den Zukunftsprozess einfließen.

Talkrunde und Impulsvortrag

Vorbild für Oberösterreich könnte das deutsche Bundesland Baden-Württemberg sein, das zu den führenden Regionen Europas zählt. Mit den Spitzenregionen Karlsruhe und Stuttgart rangiert man auf den Plätzen vier und fünf im Ranking der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrieregionen – Oberösterreich hat zuletzt mit Platz 19 erstmals den Sprung unter die Top-20-Industrieregionen Europas geschafft.

In seinem Impulsvortrag zeigte Gunnar Mey, Geschäftsführer der Standortagentur Baden-Württemberg International, auf, was Oberösterreich vom „industriellen Powerhouse Deutschlands“ lernen kann. Hier gelingt es, Forschungsarbeit in die Betriebe zu tragen und dadurch Wertschöpfung zu schaffen – insbesondere bei Schlüsseltechnologien wie der Künstlichen Intelligenz. Heute sind dort siebzig Universitäten angesiedelt, zudem befindet sich rund ein Drittel der deutschen Weltmarktführer in Baden-Württemberg.

Weiterer Programmpunkt war eine Talkrunde, bei der Koch und Influencer Dominik Süss, Para-Triathlet Florian Brungraber sowie Diakoniewerk-Vorstandssprecherin Daniela Palk über Chancen und Herausforderungen der Zukunft sprachen.


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