Schaden beläuft sich auf über 30.000 Euro
SONNTAGBERG. Seit Längerem ist das Rosenauer Speditionsunternehmen von Raimund Willim Zielscheibe für Vandalenakte. Der Schaden beläuft sich mittlerweile insgesamt auf über 30.000 Euro.

2013 mietete Raimund Willim von den Bundesforsten zur Unterbringung seiner Transporter eine leer stehende Halle in Waldheim bei Mauer an. Bereits im Sommer wurde die Windschutzscheibe seines ebenfalls darin abgestellten Pkw mutwillig zerstört. Im Frühjahr 2014 nahmen Unbekannte den Hallen-Stapler widerrechtlich in Betrieb und zerstörten zudem mit Feuerlöscher den Innenraum eines abgestellten Wohnmobils. Dieses Ereignis brachte der Unternehmer zur Anzeige. Die Polizei konnte schließlich eine Gruppe Jugendlicher aus St. Georgen/Ybbsfeld als Täter ermitteln.
Heuer schon vier Vorfälle
Ende Juni 2016 zeichnete die neu installierte Überwachungskamera Personen auf, die sich erneut in der Halle zu schaffen machten. Eine Suche nach den Tätern auf Facebook blieb ergebnislos. Eine Woche später wurde erneut zugeschlagen, diesmal mit höherem Schaden. Die Täter schlugen die Windschutzscheibe des Lkw ein und zerschnitten die Wagenplanen. Wenige Tage später wurde dem Spediteur die Geldbörse aus dem Wagen gestohlen. Anfang August kam es zum bislang erheblichsten Schaden. Beim fertig beladenen Lkw wurde in der Nacht vor der Fahrt nach Deutschland der Öltank abgelassen. Der Fahrer, der in der Dämmerung den Schaden offensichtlich nicht bemerkte, startete unglücklicherweise den Motor. Den daraus entstandenen Motorschaden samt Lieferausfall und nachfolgendem Geschäftsentgang beziffert der Unternehmer mit über 20.000 Euro. Ob es sich bei allen Vorfällen um den- beziehungsweise dieselben Täter handelt, oder ob die Vandalenakte persönlich motiviert sind, ist zum jetzigen Zeitpunkt völlig offen. „So sehr ich auch nachgrüble, mir fällt beim besten Willen niemand ein, der Grund für einen persönlichen Rachefeldzug gegen mich hätte“, so Willim.


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