Heißer Juli im Bezirk Schärding – zwölf Brandeinsätze in fünf Tagen
BEZIRK SCHÄRDING. Eine heiße Zeit hatten die Feuerwehren im Bezirk Schärding von 14. bis 18. Juli. Insgesamt zwölf teils größere Einsätze mussten von insgesamt 45 Feuerwehren abgewickelt werden.

Drei Gebäude (St. Willibald, Raab und Taufkirchen) waren dabei betroffen, viermal brannten Fahrzeuge (Engelhartszell – Hackschnitzltransporter, Diesbach Rundballenpresse, St. Ägidi – Quaderballenpresse, Wernstein - Ballenpresse) und ebenfalls viermal (Raab, 2 x Diersbach, und Esternberg) standen Felder und Vegetation in Brand. Dazu kam noch ein Brandmeldealarm in Engelhartszell.
Überall konnte durch den Einsatz der Feuerwehren die Ausbreitung verhindert werden. Gerade die Wasserversorgung stellt im landwirtschaftlichen Bereich meist eine Herausforderung dar. Da kamen bei mehreren Einsätzen auch Landwirte mit Güllefässern unterstützend zum Einsatz.
Besondere Herausforderungen im Sommer
„Gerade in der warmen Jahreszeit bringen Brandeinsätze besondere Herausforderungen, wofür unsere Führungskräfte bestens ausgebildet sind. Einerseits muss auch in der Urlaubszeit die Tageseinsatzbereitschaft sichergestellt werden, andererseits muss ein besonderer Fokus auf die Einsatzkräfte gelegt werden. Längere Pausen, ausreichend Getränkenachschub und frühzeitige Alarmierung von Ablösekräften gehört hier zur Tagesordnung,“ so Bezirks-Feuerwehrkommandant Johannes Veroner.
Aber auch abseits der tatsächlichen Brände mussten zahlreiche Einsätze abgewickelt werden. Umgestürzte Bäume nach einem Gewitter, ein Gasaustritt, ein Ölaustritt, eine Türöffnung mit Unfallverdacht, ein entlaufenes Tier und viele weitere Kleineinsätze forderten die Feuerwehren des Bezirks ebenfalls.
„Bitte halten Sie die bestehende Waldbrandschutzverordnung der Bezirkshauptmannschaft ein und achten Sie beim Umgang mit offenem Feuer immer auf eine Löschhilfe in direkter Umgebung“, so Bezirks-Feuerwehrkommandant Johannes Veroner abschließend.


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