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Preisgekrönte Friedensfotografie und Skulpturen aus Simbabwe in Engelhartszell

Theresa Senzenberger, 02.07.2026 11:44

ENGELHARTSZELL. Mit seinen neuen Sonderausstellungen zeigt das Schütz Art Museum in Engelhartszell sowohl preisgekrönte Fotografien zum Thema Frieden als auch Skulpturen des Bildhauers Ben Tuge aus Simbabwe.

  1 / 3   Der Bildhauer Ben Tuge präsentiert seine Skulpturen im Schütz Art Museum in Engelhartszell. (Foto: Schütz Art Museum / Gregor Auenhammer)

Das Museum setzt mit den Ausstellungen seinen internationalen Schwerpunkt im Jubiläumsjahr seines fünfjährigen Bestehens fort. Von 1. Juli bis Ende August sind die Skulpturenschau „Mo(nu)mente der Transzendenz“ von Ben Tuge sowie die Freiluftausstellung „Wie sieht Frieden aus?“ mit Bildern des Global Peace Photo Awards zu sehen.

Tuge, der sich im Rahmen des Artists-in-Residence-Programms in Engelhartszell aufhält, präsentiert Skulpturen aus Holz und Bronze, die zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion oszillieren. Seine Werke sind eng mit der Kultur und den Mythen seiner Heimat verbunden. Über seine Arbeit sagt der Künstler: „Meine Kunst ist eine Reise der Selbstfindung und Heilung. Der kreative Prozess ist ein Moment der Transzendenz, in dem ich ein tieferes Gefühl der Erfüllung erfahre.“

Seinen Schaffensprozess beschreibt er folgendermaßen: „Ich modelliere meine Arbeit zunächst im Kopf und stelle mir das fertige Stück vor, bevor ich das Holz berühre. Der Prozess ist meditativ, ein Tanz zwischen Schöpfer und Material.“

Friedens-Award

Parallel dazu bringt der Global Peace Photo Award internationale Friedensfotografie in den öffentlichen Raum. Vor dem Schütz Art Museum und entlang der Allee zum Stift Engelszell werden 40 großformatige Fotografien gezeigt. Die Auswahl stammt aus insgesamt 187.830 Einreichungen von Fotografen aus 162 Ländern und wurde von einer internationalen Jury ausgezeichnet.

Der seit 2014 international vergebene Preis würdigt Bilder, die das menschliche Streben nach Frieden sichtbar machen. Während viele Fotowettbewerbe Konflikte und Krisen in den Mittelpunkt stellen, richtet der Global Peace Photo Award den Blick bewusst auf Empathie, Zusammenhalt und das friedliche Miteinander.

Die Ausstellung war bereits an Orten wie dem österreichischen Parlament in Wien, dem österreichischen Kulturforum in Rom, dem Willy-Brandt-Haus in Berlin sowie in Bratislava, Budapest, Zürich und weiteren internationalen Städten zu sehen.

Dauerausstellung

Beide Sonderausstellungen ergänzen die Dauerausstellung „Schütz Collection Part One“. Sie sind bis Ende August im Schütz Art Museum beziehungsweise im öffentlichen Raum in Engelhartszell zu sehen.


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