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SCHÄRDING. Ein Hochwasser am Inn war Übungsannahme der zweitägigen Hochwasserschutzübung, welche am Freitag, 19. und Samstag, 20. Oktober in Schärding stattfand. 
 

  1 / 8   Auch Landesrat Elmar Podgorschek (5 v. r.) schaute den Florianijüngern über die Schulter. (Fotos: FF/Stadtgemeinde Schärding)

Erschwert wurde die Übung durch einen realen Brandeinsatz in Schardenberg. Viele erinnern sich noch mit Schrecken an die vielen Hochwasser, welche Schärding überfluteten. Damit es in Zukunft nicht mehr zu solch dramatischen Szenen kommt, wurde in den vergangenen Jahren viel für die Sicherheit der Barockstadt getan. Damit im Notfall auch ein Rädchen in das andere greift, wurde kürzlich eine zweitägige Großübung von insgesamt sieben Feuerwehren aus den vier Gemeinden Brunnenthal, Schärding, St. Florian am Inn und Neuhaus aus Bayern durchgeführt. Die Übung wurde damit gestartet, dass in den Abendstunden des Freitages in Schärding Hochwasseralarm ausgelöst wurde. Dabei musste der erste Teil des Hochwasserschutzes vom Gemeindebauhof aufgebaut werden. Zeitgleich begannen die Hochwasserassistenten mit der Verständigung der betroffenen Bevölkerung. Weil ein weiterer Anstieg prognostiziert war, wurde noch am Abend entschieden, am Samstag den gesamten Schutz aufzubauen und das neue KAT-Lager zu aktivieren.

Feuertaufe für KAT-Lager

Die Feuerwehren konnten dadurch auf mindestens 6.000 gefüllte und mehr als 30.000 leere Sandsäcke zugreifen. Der aus EU-Geldern geförderte Teil des gemeinde- und grenzüberschreitenden Katastrophenschutzlagers wurde somit erstmals im Echtbetrieb getestet. Neben der Befüllung von Sandsäcken wurde auch die Logistik dahinter – die Anforderung von Sandsäcken inklusive Verladung und Transport – geprobt. Neben dem Sandsackmanagement wurde zudem der eigentliche Hochwasserschutz der Stadt Schärding getestet und beübt. Der Vollaufbau aller Schutzelemente wurde von insgesamt 35 Mann des Bauhofs und der Feuerwehr erfolgreich durchgeführt. Erschwert wurde die Übung durch einen realen Brandeinsatz in Schardenberg, zu welchen drei Fahrzeugbesatzungen abrücken mussten.

Lob vom Kommandanten

Nachdem alle Beteiligten hervorragend zusammenarbeiteten, konnte schlussendlich ein erfolgreiches Resümee gezogen werden. „Unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte der sieben Feuerwehren haben ausgezeichnet mit der Einsatzleitung und den Einsatzkräften des Bauhofs zusammengearbeitet. Jeder hat seine Fähigkeiten bestens eingebracht“, berichtet Schärdings Feuerwehrkommandant Michael Hutterer.


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