Stadt Schärding leistet wichtigen Beitrag zum Umweltschutz
SCHÄRDING. Die Stadtgemeinde Schärding leistet seit Jahren einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit.

Wenn man die Vergleichswerte von früheren Jahren ansieht, dann ist eine sichtliche Veränderung des Klimas nicht nur spürbar, sondern in vielen Bereichen durch bestimmte Faktoren auch auffallend und belegbar. „Wir Gemeinden können und müssen uns im Bereich Klimaschutz umweltschonend einbringen und umweltbewusst dagegensteuern“, berichtet Schärdings Bürgermeister Franz Angerer.
Kehrmaschine Glutton
So hat die Stadt Schärding im Sommer 2019 als effiziente und effektive Lösung die Kehrmaschine „Glutton“ in den Fuhrpark beziehungsweise für den Reinigungsdienst aufgenommen. Dank Elektroantrieb schluckt dieser Stadtmüllsauger alle Abfälle nahezu lautlos. Unter anderem ist der „Glutton“ mit den gleichen Teams, welche im Vergleich nur Besen und Schaufel zur Hand haben, bis zu fünfmal effizienter. Das bedeutet für die Stadt Schärding, dass hier 20 Prozent an Arbeitsleistung eingespart werden können.
Verantwortungsbewusst
Fortschrittlich und verantwortungsbewusst im Umgang mit den Engergieressourcen tanken die Schärdinger den Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage, welche am Dach des Bauhofes gerade für diesen Zweck und für die Ladung aller Akkus errichtet wurde. „Somit profitieren wir nicht nur von der zukunftsweisenden Technologie, sondern leisten als Klimabündnisgemeinde einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit“, so Angerer. Elektro-Akku-GeräteEbenso wurden für die Grünlandflächenpflege die Arbeitsgeräte auf Elektro-Akku-Geräte umgestellt. Die großen Belastungen bei der Grünflächenpflege – Lärm und Schadstoffe – verringern sich hier erheblich. Die Geräte sind geräuscharm, was nicht nur die Mitarbeiter, sondern vor allem alle Bürger freut. Elektro-NutzfahrzeugIm November vergangenen Jahres hat die Stadt Schärding ihr erstes Elektrofahrzeug in Betrieb genommen und ihren Fuhrpark des Bauhofes durch ein Elektro-Nutzfahrzeug erweitert. Dieses wird in erster Linie dem Bauhofleiter zur Besichtigung der Baustellen, für organisatorische Erledigungen, aber auch für Transportarbeiten zur Verfügung stehen. Die Reichweite einer Batterieladung ist für das Stadtgebiet Schärding und die täglich benötigten Straßenkilometer gänzlich ausreichend.
Vorbild für Bürger
Die Motivation dieser Investitionen waren für die Stadt Schärding sehr vielschichtig. Durch den Einsatz von Öl und Gas geht sehr viel regionale Wertschöpfung der Gemeinde verloren und dies bedeutet laut dem Stadtchef auf längere Sicht einen Kaufkraftabfluss. „Der Stadtgemeinde Schärding ist es wichtig, dass stetig daran gearbeitet wird, dass eine mögliche Unabhängigkeit in diversen Bereichen der Energiebeschaffung erreicht wird“, meint Angerer. Und weiter: „Es wurden die Grundsätze der Öffentlichen Verwaltung – Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit – in allen Bereichen eingehalten. Ebenso sind wir als Klimaschutzgemeinde auch ein Vorbild für unsere Bürger im Bereich Umweltfreundlichkeit.“


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