Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK SCHÄRDING. Unternehmen, Privatpersonen und Hilfsorganisationen aus dem ganzen Bezirk sammeln und spenden für die Opfer des Ukraine-Krieges. Sogar Transporte an die polnisch-ukrainische Grenze werden organisiert.

V. l.: Katharina Mantler (Hilfsorganisation ora) und Nora Mayer (Grüne Andorf) (Foto: Grüne)
  1 / 3   V. l.: Katharina Mantler (Hilfsorganisation ora) und Nora Mayer (Grüne Andorf) (Foto: Grüne)

Weltweit wird für die Opfer des Ukraine-Krieges gespendet. So auch im Bezirk Schärding. Vergangenes Wochenende wurde sogar ein Transport mit 15 Fahrzeugen nach Polen, wohin zahlreiche Ukrainer geflüchtet sind, organisiert. „Die Aktion ist durch Andreas Haydn über die Facebook-Gruppe Herzensangelegenheiten Passau zustandegekommen. Es wurden dann auf die Schnelle Sammelstellen in Salzweg, Ruhstorf an der Rott (Bayern), Schardenberg und Zell an der Pram errichtet“, meint Ramona Maier von KFZ-Technik Maier aus St. Florian am Inn. Bereits wenige Stunden nach dem Spendenaufruf wurden die Kleinbusse sowie ein LKW, der von der Spedition Brummer aus St. Marienkirchen kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, beladen und die Fahrer konnten sich auf den Weg nach Polen machen.

Hilfsbereitschaft

„Es haben sofort zahlreiche Betriebe aus der Region ihre Unterstützung zugesagt. So hat unter anderem das Braustüberl in Reichersberg 600 Euro gespendet. Die Verpflegung für die Fahrer übernahm der Kurvenwirt aus Gopperding“, meint Maier. Die Heimreise wurde nicht mit leeren Bussen angetreten. „Bei der Heimfahrt haben wir Familien mit Kindern mit nach Österreich beziehungsweise Deutschland genommen“, meint Maier.

Grüne und Hilfsorganisation ora arbeiten zusammen

In Andorf arbeiten die Grünen eng mit der Hilfsorganisation ora International zusammen, um den Betroffenen zu helfen. „Neben Lebensmitteln sind Spenden für den Transport der Güter ebenso wichtig, um diese ins Krisengebiet zu bringen. Die Güter werden mit LKWs nach Nordost-Rumänien transportiert. Von dort aus werden sie in Kleintransportern ins Grenzgebiet zur Ukraine gebracht. Die Grünen Andorf haben die Transportkosten für einen LKW in der Höhe von 1.500 Euro übernommen“, berichtet Katharina Mantler von ora. „Es geht uns darum, schnell und zielgerichtet zu helfen, um die Situation für die Menschen auf der Flucht, soweit es für uns möglich ist, zu verbessern“, erklärt Maria Oberndorfer von den Grünen Andorf.

Abgabestelle in Andorf

Wer den Menschen aus der Ukraine helfen will, kann gerne Sachspenden im ora-Lager in Andorf, Bahnhofstraße 2, immer freitags von 14 bis 16 Uhr abgeben. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.ora-international.at.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden