Enzenkirchen wird zum Blasmusik-Hotspot
ENZENKIRCHEN. In knapp zwei Monaten ist es soweit – Enzenkirchen wird ein Wochenende lang zum Blasmusikhotspot. Damit die Besucher einen Einblick bekommen, was sie von 8. bis 10. Juli erwartet, gibt der Obmann des Musikvereins Enzenkirchen, Patrick Schlöglmann, einige Einblicke in die Planungen.

Tips: Wie geht es Ihnen mit den Vorbereitungen? Läuft alles wie geplant, trotz der coronabedingt schwierigen letzten Monate?
Schlöglmann: Natürlich war es nicht einfach in den letzten Wochen und Monaten, die Motivation hochzuhalten, wenn wir uns abermals nicht treffen konnten. Es war im Winter vor allem noch unsicher, ob unser Fest heuer überhaupt stattfinden kann, nachdem es ursprünglich letztes Jahr zum 150-jährigen Jubiläum geplant war. Mittlerweile sind wir aber wieder voll auf Kurs in der Organisation und in der Detailplanung hinsichtlich Gastronomie und Infrastruktur und auch von Sponsoren werden wir bestens unterstützt.
Tips: Auf welche Besonderheiten dürfen sich die Besucher freuen?
Schlöglmann: Grundsätzlich ist jedes Bezirksmusikfest etwas ganz Besonderes mit seiner speziellen ausgelassenen Stimmung – die Marschwertung mit beeindruckenden Shows, der Festakt oder der Jugendnachmittag. Ich würde aber dennoch behaupten, dass wir sehr viel Liebe in die Details stecken. So etwa wählen wir bewusst das Angebot unserer Weinbar aus, indem zwei Vereinskollegen verschiedene österreichische Winzer besuchen und die regionalen Weine bewusst auswählen. Weiters wird es ein eigenes Bargetränk zu diesem Anlass geben.
Tips: Auf welche musikalischen Highlights dürfen sich die Besucher freuen?
Schlöglmann: Es wird ein neuer Marsch, benannt nach dem Festmotto „s’Leben is a Musifest“, im Rahmen unseres Festaktes uraufgeführt. Dieser Marsch wird von einem gebürtigen Enzenkirchner und ehemaligen Kapellmeister unseres Vereins, Stefan Unterberger, komponiert. Besonders freuen wir uns auch, dass unsere Partnerkapelle, die Musikkapelle Schenna aus Südtirol, anreist und am Sonntag den Frühschoppen umrahmt. Aber auch auf die Auftritte von Brassaranka, der Blaskapelle Ceska, Zöbrass oder Vöcklablech freue ich mich schon sehr.
Tips: Wie viele Zuschauer werden erwartet?
Schlöglmann: Erfahrungsberichte der letzten veranstaltenden Vereine sprechen von bis zu 7.000 Besuchern über das Festwochenende verteilt, von 70 Gastkapellen aus dem Bezirk und aus Nachbarbezirken.
Tips: Um solch ein Fest zu organisieren, werden viele helfende Hände gebraucht. Wie viele Helfer werden beim Blasmusikfest im Einsatz sein?
Schlöglmann: Mehr als 500 freiwillige Helferinnen und Helfer, die zur Durchführung des Festes erforderlich sind. Zum Beispiel beim Zeltaufbau, in der Küche oder beim Abwaschen, beim Backen von Kuchen und Torten, an der Schank oder an den vielen verschiedenen Bars. Den Kellnern erleichtern wir die Arbeit, indem wir die einen mit einem Orderman System und einem Smartphone ausstatten.


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