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BEZIRK. Im Bezirk Schärding gibt es 17 Landjugend-Ortsgruppen mit insgesamt 1200 Mitgliedern zwischen 15 und 35 Jahren. Die größte Gruppe im Bezirk ist zurzeit die Landjugend Andorf mit 115 Mitgliedern. Im Interview mit Tips spricht Bezirksleiter Sebastian Jäger aus St. Florian unter anderem über den Reiz der Landjugend.¶

Vorstand der Landjugend des Bezirks Schärding (v. l.): Selina Reidinger (Medienreferentin), Maximilian Schmiedleitner (Kassier), Michael Sageder (Bezirksleiter-Stellvertreter), Theresa Mayer (Schriftführerin), Verena Etzl (Bezirksleiterin), Gerald Hell (Datenbankreferent), Sebastian Jäger (Bezirksleiter), Sabrina Brüwasser (Bezirksleiter-Stv.), Lara Schwarzgruber (Bildung und Schulung), Andreas Heinzl (Agrarreferent) und Abraham Parzer (Kassier-Stellvertreter) (Foto: Landjugend Schärding)

Tips: Herr Jäger, seit wann sind Sie Landjugend-Mitglied und seit wann Bezirksleiter?

Jäger: Ich bin seit 2019 im Bezirksvorstand tätig und durfte im Oktober letzten Jahres die Funktion als Bezirksleiter übernehmen. Vorher konnte ich sieben Jahre im Vorstand, davon vier Jahre als Obmann der Ortsgruppe St. Florian am Inn, bei der ich seit 2013 ein aktives Mitglied bin, mitwirken.

Tips: Mit Verena Etzl aus Andorf gibt es auch eine Bezirksleiterin. Wie sieht die Aufgabenverteilung aus?

Jäger: Die Aufteilung ist bei uns klar geregelt. Damit die ganzen Aufgaben nicht an Verena und mir hängen bleiben, ist jedes Vorstandsmitglied für mehrere Bereiche und Bewerbe im laufenden Landjugendjahr zuständig. Somit kommt keiner zu kurz und jedes Mitglied im Vorstand kann sich seinen „Lieblingsbereich“ bei der Jahresplanung aussuchen.

Tips: Was macht für Sie den Reiz der Landjugend aus?

Jäger: Für mich ist die Landjugend einfach der tollste Jugendverein, den man sich wünschen kann. Man lernt immer wieder neue Leute kennen, kann sich gegenseitig austauschen und viel Spaß haben. All die Bewerbe im gesamten Landjugendjahr, jeder großartiger als der andere! Viele neue Erfahrungen, die man sich für die Zukunft mitnehmen kann. Die Fort- beziehungsweise Weiterbildung wird bei der Landjugend sehr groß geschrieben. Ein ganz wichtiger Punkt ist die Gemeinschaft. Der regelmäßige Austausch mit all den Mitgliedern aus dem ganzen Bezirk oder in der eigenen Ortsgruppe ist sehr, sehr wichtig. Natürlich gehört da die eine oder andere Party auch mit dazu.

Tips: Wie hat die Landjugend die nicht so einfache Coronazeit gemeistert?

Jäger: Die letzten zwei Jahre waren nicht einfach. Vieles wurde organisiert und musste wieder abgesagt oder online durchgeführt werden. Aber wir haben uns auch in den Lockdowns immer wieder etwas einfallen lassen, um die Mitglieder so gut wie möglich bei Laune zu halten. Es gab Online-Spieleabende, aber auch Bewerbe wie der 4er-Cup, bei dem es hauptsächlich um Allgemeinwissen geht, wurden online abgehalten. Im Großen und Ganzen konnte auch diese, nicht einfache Situation erfolgreich überwunden werden. Wir blicken sehr positiv in die Zukunft. Dies wäre nicht möglich, wenn der Ortsgruppenvorstand, aber auch der Bezirksvorstand die Mitglieder nicht motivieren würde. Im Bezirk Schärding sind wir Gott sei Dank in der glücklichen Lage, dass alle topmotiviert sind und das stimmt uns für die Zukunft sehr positiv!

Tips: Welche Highlights stehen in den kommenden Monaten auf dem Programm?

Jäger: Das größte Highlight steht uns Anfang Jänner 2023 bevor. Wir als Bezirk Schärding dürfen von 6. bis 8. Jänner 2023 den Landeslandjugendball und Landjugendkongress in der Messehalle Ried austragen. Bei dieser Veranstaltung nehmen rund 3000 Landjugendmitglieder aus Oberösterreich und darüber hinaus teil.


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