Innenminister kam zur Eröffnung der Polizeiinspektion Riedau
RIEDAU. Nach einer rund zehnmonatigen Bauphase wurde die neue Polizeiinspektion Riedau feierlich eröffnet. Unter den Ehrengästen war unter anderem auch Innenminister Gerhard Karner.

Die alte Dienststelle der Polizeiinspektion Riedau entsprach nicht mehr den Anforderungen. „Wir hatten keine Umkleidekabine für Frauen. Deswegen konnten wir nie Polizistinnen bei uns einstellen. Das gehört zum Glück der Vergangenheit an“, informiert Postenkommandant Simon Greifeneder, der sich begeistert von der neuen Dienststelle zeigt.
„Das Gebäude ist groß, geräumig und modern. Aufgrund der Lage sind wir bei Notfällen schnell vor Ort“, meint Greifeneder, der gemeinsam mit zehn Kollegen neben Riedau auch für die Gemeinden Altschwendt, St. Willibald, Zell an der Pram, Dorf und Raab zuständig sein wird.
Dank an Vorgänger
Begeistert von der neuen Polizeidienststelle zeigt sich auch Riedaus Bürgermeister Markus Hansbauer, dessen Dank auch an seinen Vorgänger geht. „Franz Schabetsberger hat sich sehr für die Errichtung der neuen PI eingesetzt. Die neue Dienststelle ist ein Zeichen für die Sicherheit in der Region“, meint Hansbauer.
Innenminister Karner
Unter den anwesenden Gästen war auch Innenminister Gerhard Karner, der eigens von Wien nach Riedau reiste. Der Innenminister lobte in seiner Ansprache die tägliche Arbeit der Polizisten und hob ihre Wichtigkeit hervor.
„Unsere Polizisten leisten jeden Tag erfolgreiche Arbeit. Sie riskieren bei jedem Einsatz ihre Gesundheit und ihr Leben. Polizist zu sein, ist kein Beruf, sondern eine Berufung“, meint Karner. Und weiter: „Deswegen ist es von großer Bedeutung, dass sie über die modernste Ausstattung und eine moderne Dienststelle verfügen.“
Generationswechsel und mehr Geld
Weiters berichtete Karner, dass das Gehalt der Polizisten während der Ausbildung angehoben werde.
„Im ersten Jahr gibt es jetzt 140 Euro (netto) mehr, im zweiten Jahr 200 Euro (netto). Mit dieser Erhöhung wollen wir den Beruf als Polizist noch attraktiver machen und für Polizei-Nachwuchs sorgen“, meint Karner. Diese Entscheidung begrüßt Schärdings Bezirkspolizeikommandant Matthias Osterkorn.
„Ein sehr positives Zeichen an alle, die überlegen, Polizist zu werden“, so Osterkorn, der weiters von einer „Wachablöse“ spricht. „In den kommenden Jahren gehen viele unserer Kollegen in den wohlverdienten Ruhestand. Die junge Generation der Polizisten wird in Zukunft für die Sicherheit unserer Bürger sorgen.“


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