Schärdinger siegten bei Philosophie-Olympiade
SCHÄRDING. Drei Schüler des BG/BRG/BORG Schärding haben im aktuellen Schuljahr an den „Philolympics“ teilgenommen, wovon zwei Teilnehmende aus den Maturaklassen im Februar einen Gewinn einfahren konnten.

Bereits seit dem Schuljahr 2005/06 finden jährlich die „Philolympics“ statt. Dabei können sich Schüler, welche das Unterrichtsfach „Psychologie und Philosophie“ besuchen, beim Landeswettbewerb in ihrem Bundesland zu einem von vier möglichen Themen äußern. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden eigene philosophische Überlegungen in Form eines Essays anstellen. Anschließend werden diese von einer Fachjury – bestehend aus Philosophielehrern – anonym bewertet und der beste Aufsatz jedes Themengebietes gekürt.
Maturaklassen reüssierten
Aus der Klasse 8G gewann Lisa Schauer mit ihrem Essay zur Themenstellung „Wir müssen auch die Vaterschaft neu diskutieren. Eine Frau soll keinen Mann brauchen müssen, um ein Kind zu gebären“ und hinterfragte darin geschickt die traditionellen und längst überholten Rollenbilder sowie den Begriff der Vaterschaft. Felix Friedrich (Klasse 8BB) setzte sich in seinem philosophischen Aufsatz mit der Affektkommunikation auseinander. Diese besagt, dass sich Nachrichten, welche eine größere Aufmerksamkeit erzeugen, schneller verbreiten als fundierte Informationen.
Teilnahme am Bundesbewerb
Die beiden SchülerInnen vom Gymnasium Schärding haben sich nun für den Bundesentscheid qualifiziert. Dieser findet im Rahmen des Bundesseminars „Philosophie Akademie“ vom 16. bis 19. April im Bildungshaus Sankt Magdalena in Linz statt. Nach dem erneuten Verfassen eines Essays werden für die Teilnehmer verschiedene philosophische Workshops und Vorträge angeboten. Von den 26 Schülern aus ganz Österreich werden die besten zwei aus dem Bundeswettbewerb dann bei der Internationalen Philosophie Olympiade in Portugal vertreten sein antreten.


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