Imkerverein pflegt 140 Bienenvölker
ST. AEGIDI. Der 1947 gegründete Imkerverein ist vitaler Bestandteil des Gemeindelebens und bei allen größeren Feierlichkeiten im Ort mit einem Stand vertreten.

Der Imkerverein betreut weiters einen Gemeinde-Bienenstock, der im Zentrum von St. Aegidi steht. So kann er von Schülern der Volksschule, Neuen Mittelschule und sogar von Kindergartenkindern in Begleitung der Imker besucht werden. Im Vorjahr wurde ein Bienenprojekt mit kurzweiligen Infoblöcken in der Schule gestartet, das begeistert angenommen wird.
Tag des offenen Bienenstocks
Am Tag des offenen Bienenstocks am Sonntag, 30. April, gibt es bei guter Witterung die Möglichkeit, den Bienenstock unter fachmännischer Anleitung zu inspizieren. „Wir halten regelmäßig einen Imker-Stammtisch ab. Besonders am Herzen liegen uns unsere jungen Vereinsmitglieder, die wir in Theorie und Praxis unterstützen“, so Markus Mangold vom Imkerverein. „Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Ortsbauernschaft ist hervorragend. Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen bewältigen“, so Mangold, der in diesem Zusammenhang auf die Varroamilbe und das geringer werdende Angebot an Blühflächen verweist. Die aktuell vielen kühlen Regentage zwingen die Imker, einige der 140 Bienenvölker zu füttern.
Heimische Honigproduktion
Der Imkerverein, dem Imker aus St. Aegidi und Engelhartszell angehören, ist bestrebt, der Bevölkerung den Wert der Bestäubungsleistung der Bienen zu verdeutlichen. Rund drei Viertel der Pflanzen, die auf Fremdbestäubung angewiesen sind, werden von der Biene bestäubt. Heimischer Honig ist ein Resultat der Bestäubungsleistung der regionalen Bienenvölker, die die Kulturlandschaft miterhalten. „Da die Imker zu über 80 Prozent in kleinstrukturierten Betrieben mit hoher Qualität produzieren, können und werden wir uns den Weltmarktpreisen nicht angleichen“, erklärt Mangold weiter.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden