Schärdinger Feuerwehr gleich mehrfach gefordert
SCHÄRDING. Am vergangenen Samstag, 10. Juni, wurde die Schärdinger Feuerwehr zu gleich mehreren Einsätzen alarmiert. Neben einem Gasaustritt mussten die Kameraden auch wegen Starkregen und einem Brand bei einem Wohnhaus in Neuhaus ausrücken.

Der Gasaustritt passierte in der Schärdinger Altstadt. Im Gewölbekeller eines Restaurants war ein Techniker einer Getränkefirma mit Arbeiten beschäftigt. Als dieser Übelkeit und Schwindel verspürte, verließ er den Keller und verständigte die Feuerwehr. Als der Atemschutztrupp im betroffenen Keller Messungen durchführte, stellten die Kameraden eine erhöhte CO2-Konzentration sowie einen zu niedrigen Sauerstoffgehalt fest. Zur Sicherheit wurde eine CO2-Flasche aus dem Keller geborgen und dem Gaslieferanten übergeben. Mit Hochleistungslüftern wurde anschließend der Keller belüftet, damit das Betreten auch ohne Atemschutz wieder möglich war.
Vier Einsätze wegen Unwetter
Noch während des Einsatzes in der Altstadt setzte starker Rege ein. Der erste Einsatz aufgrund des Unwetters war ein umgestürzter Baum auf der B137. Im Anschluss folgten noch drei weitere Einsätze auf Verkehrswegen und ein unter Wasser stehender Keller.
Wohnhausbrand in Neuhaus
Als der letzte Einsatz abgearbeitet war und die Einsatzkräfte ins Feuerwehrhaus einrückten, folgte eine Einsatzalarmierung aus dem benachbarten Neuhaus. Aufgrund eines Blitzeinschlages kam es zu einem Dachstuhlbrand. Mittels Drehleiter und Atemschutzträger konnte die Dachhaut geöffnet und der Brand gelöscht werden.


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