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Hochwasser: Glimpflicher Ausgang, aber Inn hinterließ viel Schmutz und Schlamm

Alexander Kobler, 01.09.2023 11:23

Schärding. Bis auf einen Höchststand von 6,82 Meter stieg der Pegel des Inns in Schärding am Morgen des 29. Augusts an. Der mobile Hochwasserschutz funktionierte gut, der Inn hinterließ aber nach Absinken des Pegels viel Schlamm.

Nach dem Rückgang des Hochwassers musste viel Schlamm entlang der Innlände in Schärding entfernt werden. (Foto: FF Schärding)

Dauerregen und schwere Unwetter sorgte in weiten Teilen Oberösterreichs für Überschwemmungen und einem Ansteigen der Flusspegel. Neben dem Bezirk Braunau traf es vor allem die Barockstadt Schärding. So wurde am Abend des 28. August das Zivilschutz-Sirenenprogramm Warnung ausgelöst, um die Bevölkerung vor dem starken Wasseranstieg zu warnen. Der Hochwasserschutz, den die fleißigen Schärdinger Feuerwehrler binnen kürzester Zeit aufgebaut hatten, funktionierte gut und konnte für die Bereiche Altstadt und Neustift größere Überschwemmungen verhindern. Zudem mussten Sandsäcke transportiert werden und Wege und Straßen wie die alte Innbrücke gesperrt werden. Im Laufe des 29. Augusts entspannte sich die Lage dann wieder etwas, sodass der Hochwasserschutz schrittweise wieder abgebaut werden konnte.

Inn hinterließ seine Spuren

Der Inn hinterließ aber in den überschwemmten Abschnitten seine Spuren, insbesondere an der Innlände bildete sich einen bis zu 90 Zentimeter hohe Schlammschicht, die unter anderem mithilfe zweier Bagger eines Privatunternehmens entfernt werden musste. Die Reinigungsarbeiten in den Wanderweg-Bereichen werden noch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Landesweit gingen beim Landes-Feuerwehrkommando mehr als 500 Notrufe pro Stunde ein. Mittlerweile hat sich der Pegel des Inns in Schärding wieder auf seinem Normalniveau bei knapp unter vier Metern eingependelt. Hinter den Kameraden um Kommandant Markus Furtner liegt ein Mammutprogramm, da sie neben den Hochwassereinsätzen und Reinigungarbeiten auch noch „normale“ Einsätze abarbeiten mussten.


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