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ALTSCHWENDT/WERNSTEIN. Landeshauptmann Thomas Stelzer ehrte Personen aus Oberösterreich, die sich besonders couragiert, mutig und hilfsbereit gezeigt haben. Darunter vier Schärdinger, die zwei Menschen das Leben retteten.

Christian Anetsberger (l.) mit Landeshautmann Thomas Stelzer (Foto: Max Mayrhofer)
  1 / 4   Christian Anetsberger (l.) mit Landeshautmann Thomas Stelzer (Foto: Max Mayrhofer)

„Hilfsbereitschaft haben die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher im Blut, wir halten und helfen zusammen. Dennoch ist es keine Selbstverständlichkeit, umso mehr wollen wir stille Helden vor den Vorhang holen“, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer. Er ehrte 20 engagierte Menschen ganz besonders. Darunter Manuel Schießl aus Altschwendt. Er entdeckte beim Baden am Zeller Aufsatz in Nußdorf am Attersee im August 2022 einen 77-jährigen Mann regungslos im Wasser. Mit Hilfe von zwei weiteren Männern zog er ihn sofort an Land und begann mit der Reanimation. Dank des schnellen Eingreifens, atmete der Verunfallte nach kurzer Zeit wieder selbstständig und war beim Eintreffen des Notarztes sogar bedingt ansprechbar.

Auch drei Lebensretter aus Wernstein erhielten eine Dank- und Anerkennungsurkunde. Diese retteten im Juni diesen Jahres einen Ertrinkenden aus dem Inn. Katja Bösch hörte gegen Mitternacht schreie und verständigte ihren Lebensgefährten Christian Anetsberger. Dieser setzte sich sofort in sein Kajak und machte sich im Dunklen auf dem Weg zu den Hilferufen, während Frau Bösch mit dem Rad entlang des Flusses fuhr. Der Wernsteiner erreichte den Verunglückten, der schon sehr geschwächt und unterkühlt war, und wies ihn an, sich an der Spitze des Kajaks festzuhalten. Am Ufer warteten bereits seine Lebensgefährtin und Irene Madl, eine Anwohnerin, die sofort den Notruf absetzten und halfen den Verunglückten ans Land zu bringen und erstzuversorgen bis die Rettung eintraf.


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