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RAAB/PASSAU. In der Nacht zum vergangenen Sonntag erlebte der Raaber Marcel Moritz Szenen wie in einem Film, als er mit einem Freund in der Dreiflüssestadt Passau feiern gehen wollte. Ein unbekannter Mann sprang in Todesangst zu den beiden ins Auto, als er von einer Gruppe von Angreifern fliehen will.

Mit ihrem Eingreifen haben die beiden Männer vermutlich einem Menschen das Leben gerettet. (Foto: Weihbold)

„Die Gruppe von Syrern hat gegen die Scheiben getreten und geschlagen. Wenn wir den Mann wieder aus dem Auto gelassen hätten, hätten sie ihn umgebracht, schildert der 33-jährige Moritz gegenüber Tips. An seinem Auto entstand in der Nacht ein Schaden von knapp 8.000 Euro. Der Mann, der zu den beiden ins Auto flüchtete, war ein 24-Jähriger, der in akuter Todesangst war. Auch der Raaber sah sich Bedrohungen ausgesetzt. Mit „Mach auf, ich bring dich um“, sei er bedroht worden.

Flucht vor Angreifern gelang

Weil die Beifahrertür des Autos noch offen war, zerrten die Angreifer an den Beinen des 24-Jährigen und versuchten ihn aus dem Auto zu ziehen. Nur durch das beherzte Eingreifen von Marcels Freund Stefan aus Andorf gelang es, vor den Angreifern bis zur nächsten Tankstelle zu fliehen und von dort die Polizei zu verständigen. „Ich bin mir sicher, er hat ihm das Leben gerettet“, so Moritz. Später gelingt es der Polizei drei der Angreifer zu fassen. Sie seien laut Moritz, zu dessen großen Entsetzen, aber schnell wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Laut Polizeiangaben sei ein Streit zwischen dem 24-Jährigen und der Gruppe Jugendlicher der Auslöser des Vorfalls gewesen. Das 24-Jährige Opfer wurde dabei an der Hand verletzt.

Die beiden Männer aus dem Bezirk Schärding werden diese Nacht in Passau wohl so schnell nicht mehr vergessen.


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