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ZELL. Der Zeller Norbert Demmelbauer engagiert sich bereits seit knapp 30 Jahren weltweit in der Entwicklungszusammenarbeit. Für den Beschaffungsbetrieb der MIVA (BBM) ist er in den ärmsten Regionen der Welt im Einsatz. Anlässlich seiner bevorstehenden Pensionierung wurde er für sein humanitäres wirken von Bischof Manfred Scheuer nun mit dem seltenen Ehrenkreuz „Pro Ecclesia et Pontifice“ von Papst Franziskus ausgezeichnet.

  1 / 3   MIVA-Geschäftsführerin Christine Parzer (v.l.), Tina und Norbert Demmelbauer, Bischof Manfred Scheuer und MIVA-Präsident Adi Trawöger (Foto: BBM)

Der 65-Jährige kennt beinahe jede Ecke in Lateinamerika und Afrika wie seine Westentasche. Meist bis zu einem halben Jahr oder sogar länger war er für den BBM in Entwicklungsländern im unermüdlichen Einsatz. Zum Schwerpunkt seiner Tätigkeit kristallisierten sich Planung und ökologische Sanierung sowie der Bau von Krankenhäusern heraus. „Seine berufliche Tätigkeit ging dabei weit über ein normales Dienstverhältnis hinaus. Nobert Demmelbauer war 24 Stunden, sieben Tage die Woche für die BBM-Projektpartner erreichbar. Dies ist ihm äußerst wichtig und davon ließ er sich auch nie abbringen“, so Bischof Scheuer in seiner Laudation.

Breites Tätigkeitsfeld

Demmelbauer engagiert sich außerdem schon jahrzehntelang ehrenamtlich für den „Eine Welt Kreis“ in seinem Heimatort und fungiert dabei oft als Bindeglied zwischen Zell und den Partnern im globalen Süden. Zudem organisiert er Gruppenreisen in ferne Ländern, um möglichst vielen Menschen in seinem Umkreis von der Wichtigkeit des sozialen Engagements für benachteiligte Menschen zu überzeugen. Auch wenn Demmelbauer sich Ende Juni offiziell in den Ruhestand verabschiedet, wird er weiterhin ehrenamtlich die nächste Bauetappe des Mutter-Kind-Krankenhauses in Bushulo in Äthiopien vorantreiben.


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