Mit Tandem und Rückenwind zu mehr Lebensfreude in Engelhartszell
ENGELHARTSZELL. Gemeinsam in die Pedale treten, Fahrtwind spüren und Freude erleben: Beim Rad-Nachmittag am Caritas-Standort Engelhartszell waren 25 Bewohner mit Tandem-E-Bikes unterwegs.

Die beiden Räder wurden mit finanzieller Unterstützung des Vereins für Invita und St. Bernhard angeschafft. Sie ermöglichen auch Menschen mit Beeinträchtigungen, das Radfahren zu erleben. Mittlerweile sind die Tandems regelmäßig im Einsatz. Besonders Zivildiener nutzen sie gerne für gemeinsame Ausfahrten mit den Bewohnern.
Ein Höhepunkt war der jährliche Rad-Nachmittag. Dabei stiegen Vereinsvorsitzender Walter Zauner und Franz Leutgeb, langjähriger Ehrenamtlicher der Caritas, selbst aufs Tandem. Gemeinsam mit den Bewohnern drehten sie ihre Runden auf dem Stiftsgelände.
Zögern wich Begeisterung
Anfangs war die Begeisterung noch nicht bei allen gleich groß. „War die eine oder andere Person zunächst noch etwas skeptisch, ob sie eine Mitfahrt wagen soll, wurden letztlich alle richtig mutig. Als die ersten freudestrahlend zurückkamen, gab es auch für die anderen kein Halten mehr“, schildert Caritas-Mitarbeiterin Astrid Stallinger.
Manche wollten anschließend gleich noch einmal mitfahren. Andere wünschten sich eine längere Runde bis zur Donau oder in den Ort.
Für die nötige Sicherheit sorgte Ursula Weber. Die ehemalige Caritas-Mitarbeiterin, die heute als Freiwillige tätig ist, übernahm die Einschulung der Fahrer und Mitfahrer. Wer wollte, konnte auf dem Tandem selbst mittreten.
Auch Menschen im Rollstuhl fahren mit
Auch Menschen im Rollstuhl konnten an der Ausfahrt teilnehmen. „Die Räder sind so konzipiert, dass ein Umsetzen vom Rollstuhl auf das Fahrrad gut möglich ist“, erklärt Stallinger.
Während ein Teil der Gruppe mit den Tandems unterwegs war, verbrachten die anderen die Wartezeit bei Kaffee und Kuchen. Der Rad-Nachmittag sorgte so laut Caritas für viele besondere Glücksmomente.








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