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BEZIRK SCHÄRDING. Das Rote Kreuz im Bezirk Schärding führt im Zeitraum von Juli– August 2 in allen Gemeinden des Bezirkes eine Mitgliederwerbeaktion durch.

Rotkreuz-Mitarbeiter sind im Bezirk unterwegs und werben nach Mitgliedern. (Foto: Rotes Kreuz Burgenland / Tobias Mindler)

Viele unverzichtbare Dienstleistungen des Roten Kreuzes könnten trotz Unterstützung von Land und Gemeinden ohne entsprechende Beiträge von Spendern nicht aufrechterhalten werden. „Für die Finanzierung unserer vielfältigen Leistungsbereiche sind wir auf die Großzügigkeit unserer Mitglieder angewiesen!“ bestätigt Kurz: „Die öffentlichen Mittel sind knapp, wir müssen uns auch selbst um das Geld für gewisse Bereiche wie z.B. den Besuchsdienst, das Kriseninterventionsteam, den Katastrophenhilfsdienst, den Rotkreuz-Markt oder die Hospizbegleitung sowie um einen Großteil der Finanzierung von Bauvorhaben kümmern.“ Daher startet der Bezirk Schärding Anfang Juli eine groß angelegte Mitgliederoffensive.

Dringend notwendige Bauvorhaben als große finanzielle Belastung für das Rote Kreuz

In den nächsten Jahren muss das Rote Kreuz Schärding viel Geld in dringend notwendige Baumaßnahmen investieren und nur ein Teil davon wird vom Land OÖ und den Gemeinden übernommen. Die Ortsstelle Engelhartszell hatte seit ihrer Gründung vor 63 Jahren nie ein eigenes Gebäude, sondern war immer in privaten oder öffentlichen Gebäuden untergebracht, was sich nun ändern soll. Auch die Ortsstellen Riedau und Kopfing sind in die Jahre gekommen, zu klein und renovierungsbedürftig und warten bereits auf den Neubau. Zu guter Letzt platzt auch die vor rund 25 Jahren in der „alten Straßenmeisterei“ eingerichtete Bezirksstelle aus allen Nähten und das zum Teil über 60 Jahre alte Gebäude braucht dringend Sanierungsmaßnahmen und einen Um- und Zubau. „Trotz der großzügigen Unterstützungen von Land OÖ und den Gemeinden muss das Rote Kreuz Schärding in den nächsten Jahren selbst viel Geld in die Hand nehmen, um die Gebäude zu modernisieren. Nur so können wir unseren größtenteils freiwilligen Mitarbeiter:innen ein angemessenes Arbeitsumfeld ermöglichen, um auch in Zukunft unsere Leistungen in gewohnter Qualität zu erbringen.“ weiß Kurz. „Daher bitten wir um Ihre Unterstützung.“

Die Werber tragen Uniform und können sich ausweisen.

„Da es uns besonders wichtig ist, dass die Bevölkerung die Werber eindeutig erkennt, haben wir einige Maßnahmen getroffen, um Missbrauch vorzubeugen“ erklärt Kurz.

An folgenden Merkmalen können Rot-Kreuz-Mitarbeiter erkannt werden:

  • Dienstkleidung (rot-weiße Uniform) des Österreichischen Roten Kreuzes
  • Alle Mitarbeiter können sich ausweisen
  • Sie besitzen eine Vollmacht des Rotkreuz-Bezirksgeschäftsleiters Florian Kurz (mit Unterschrift)
  • Die Werber nehmen ausnahmslos kein Bargeld an, sondern benutzen ausschließlich ein Tablet zur elektronischen Datenerfassung

 


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