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SIGHARTING. Die Sanierung der Aufbahrungshalle und Neugestaltung des Friedhofes in Sigharting sind abgeschlossen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 168.000 Euro, die durch Mittel des Landes, Eigenmittel der Gemeinde und Eigenleistungen der Pfarre Sigharting aufgebracht wurde.

Die Aufbahrungshalle wurde saniert. (Foto: Gemeinde)
Die Aufbahrungshalle wurde saniert. (Foto: Gemeinde)

Die Aufbahrungshalle war rund 50 Jahre nach ihrer Errichtung stark sanierungsbedürftig. Neben den Instandsetzungsmaßnahmen wurde der Aufbahrungsraum komplett neugestaltet, sodass nun auch eine würdevolle Verabschiedungsfeier dort möglich ist. „Wir haben mit dem pflegefreien Grab ein neue Urnenbestattungsform in Sigharting möglich gemacht. Einen Ort, an dem die Angehörigen trauern können, ohne ein klassisches Grab, oder eine Urnennische pflegen zu müssen“, so Markus Luger, Bestatter aus Sigharting.

Viele fleißige Hände

In den freien Bereichen zwischen den Gräbern wurden Eiben gepflanzt, die den Bestattungsort in einen kleinen Park verwandeln sollen. Auch ein Mustergrab, eines regionalen Steinmetzes wurden in der Anlage aufgebaut. Als besonderen Akzent wurde von der Künstlerin Flora Besenbäck ein besonders Glasfenster, mit den klingen Titel „Die goldene Stunde“ gestaltet. Die goldene Stunde ist die Zeit kurz nach Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang. Mit 443 Robotstunden leistete die Gemeindebevölkerung einen großen Betrag zum Gelingen dieses Projektes. Johann Buchinger hat die freiwilligen Helfer koordiniert, sein Fazit: „Viele fleißige Hände haben zusammen geholfen und so konnten viele Ideen und Anregungen auch kostengünstig umgesetzt werden.“

 

 


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