Caritas: Wohnen als Kostenfalle
BEZIRK SCHÄRDING. Aus Sicht der Caritas-Sozialberatungsstelle in Schärding werden die immer höheren Kosten für das Wohnen immer mehr zum Problem und treiben mehr und mehr Menschen in Armut und zur Sozialberatungsstelle. Bei mehr als der Hälfte der Beratungen geht es um Probleme mit Wohn- und Energiekosten.

Im Vorjahr wurden auf Bezirksebene 247 Erwachsene sowie 115 Kinder unterstützt. Die Caritas kann diese Hilfe nur durch Spenden leisten. Daher sind in den kommenden Wochen wieder zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter aus den Pfarren im Rahmen der Caritas-Haussammlung im Bezirk unterwegs. „Die nach wie vor steigenden Wohnkosten und die hohe Inflation treffen natürlich vor allem Menschen mit wenig Einkommen. Mindestpensionisten, Arbeitslose, Sozialhilfebezieher bleiben oft mit weniger als zehn Euro pro Tag für Lebensmittel und Hygieneartikel. Deshalb haben wir schon mehr Gutscheine für Lebensmittel ausgegeben als im Vorjahr“, erklärt Christine Oberndorfer von der Caritas-Sozialberatung Schärding. Die Menschen, die zur Sozialberatung kommen, müssen durchschnittlich über 40 Prozent ihres Einkommens alleine für Miete, Strom und Heizung ausgeben.
Das Geld aus der Haussammlung kommt ausschließlich der Hilfe für Menschen in Oberösterreich zugute und ermöglicht der Caritas schnelles Handeln und vielfältige Unterstützungsangebote.Mehr Infos gibt es unter www.caritas-ooe.at


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