Ausverkauftes Stadion und mehrere Rekorde bei Laufmeeting Andorf
ANDORF. Auch heuer war das Internationale Josko Laufmeeting in Andorf wieder ein voller Erfolg. Vor vollen Tribünen und tollen äußeren Bedingungen purzelten gleich mehrere Rekorde in den Lauf- und Sprungbewerben. Die absoluten Highlights waren natürlich der Diskusbewerb von Local-Hero Lukas Weißhaidinger und die 100 Meter Königsdisziplin der Männer.

Gleich zu Beginn sorgte Susanne Gogl-Walli für Begeisterung als sie in einem extra angesetzten 300 Meter-Bewerb mit 36,35 Sekunden ihre eigene ÖLV-Bestleistung aus 2021 um ganze 1,20 Sekunden pulverisieren konnte. Bei seinem Heimspiel in Andorf konnte der Taufkirchner und Olympia-Fünfte von Paris, Lukas Weißhaidinger, seine gute Form im Diskus-Bewerb bestätigen. Gleich vier seiner Würfe gingen weiter als 63 Meter, das Highlight kam im zweiten Versuch, wo er das Sportgerät auf 67,13 Meter warf. Damit konnte der 32-Jährige seinen eigenen Stadionrekord um 31 Zentimeter verbessern und die Konkurrenz dominieren. „Nach Olympia war es nicht einfach die Spannung hochzuhalten, aber das Publikum hat heute sicher geholfen, dass der Diskus soweit geflogen ist“, bilanzierte der Taufkirchner.
Omanyala läuft unter zehn Sekunden
Der aktuell zweitschnellste Mann der Welt, „Ferdi“ Omanyala aus Kenia, ist in Andorf zum Publikumsliebling geworden und war bereits zum dritten Mal am Start. Schon im Vorlauf brannte er 9,95 Sekunden in den Tartan, im Finale folgte dann noch einmal exakt 10,00 Sekunden und der Sieg. Auch Eugene Amo-Dadzie (GBR) konnte mit 10.06 Sekunden überzeugen. Bei den Damen siegte über die Sprintdistanz Christania Williams aus Jamaika, die schon im Vorlauf mit 11,34 Sekunden einen neuen Stadionrekord gelaufen war.
Organisator Klaus Angerer war mit diesjährigen Ausgabe des Laufmeeting wieder sehr zufrieden. Besonders die Rekorde und Bestzeiten freuten ihn sehr: „Es gibt viele, viele größere Meetings mit mehr Budget bei denen es solche Zeiten nicht gibt. Ohne die über 100 Helfer der Sportunion IGLA long life wäre so etwas natürlich nicht möglich.“


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