Knapp 80 Prozent der Schärdinger Arbeitnehmer müssen pendeln
BEZIRK SCHÄRDING. Laut einer aktuellen Statistik der Arbeiterkammer waren im Bezirk Schärding im Jahresdurchschnitt 2017 rund 22.250 (12.358 Männer und 9.895 Frauen) Menschen unselbstständig beschäftigt.

Im Vergleich zum Jahr 2016 ist die Beschäftigung um 1,2 Prozent gestiegen, seit dem Jahr 2008 um 8,8 Prozent. Diese positiven Nachrichten spiegeln sich auch auf den Arbeitslosenzahlen wider. So waren vergangenes Jahr 1.586 Personen arbeitslos, in Schulung oder auf der Suche nach einer Lehrstelle – das bedeutet einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 6,6 Prozent. Wie sehr sich die Arbeitslosen aus dem Bezirk Schärding bemühen, möglichst rasch einen Job zu finden, zeigt sich daran, dass mehr als zwei Drittel aller Arbeitsuchenden innerhalb von drei Monaten eine neue Beschäftigung finden. Im Durchschnitt beträgt die Dauer der Arbeitslosigkeit 97 Tage.Schärdinger nehmen weite Wege auf sich. In ihrem Heimatort finden gerade einmal ein Fünftel oder 19,4 Prozent der unselbstständig Beschäftigten aus dem Bezirk Schärding einen Arbeitsplatz. Somit müssen mehr als 80 Prozent der Arbeitnehmer aus ihrer Heimatgemeinde auspendeln. Der Anteil der Bezirksauspendler liegt sogar bei 39,6 Prozent. Viele Pendler haben es mit großen Entfernungen zu tun. Fast 36 Prozent der Beschäftigten aus dem Bezirk pendeln jeden Tag mehr als 40 Kilometer und rund 15 Prozent fahren sogar mehr als 100 Kilometer zu ihrem Arbeitsplatz.


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