Infrastrukturoffensive soll Bezirk als Wirtschaftsstandort stärken
BEZIRK SCHÄRDING. Schärdings WKO-Obmann Johann Froschauer fordert eine Infrastrukturoffensive für den Bezirk Schärding.

Zahlreiche Wirtschaftstreibende und Politiker aus dem Bezirk Schärding nahmen am Wirtschaftsempfang der Wirtschaftskammer Oberösterreich in Schärding teil. Vortragende waren unter anderem Johann Froschauer, Schärdings WKO-Obmann und WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer. Die Präsidentin stellte in Schärding den Fünf-Punkte-Masterplan der Wirtschaftskammer Oberösterreich vor. Dieser soll für einen Konjunkturaufschwung sorgen und besteht aus fünf Punkten: mehr Fachkräfte, mehr Innovation und Digitalisierung, mehr Kooperationen, mehr Export und mehr Entlastung für Unternehmen. „Die Exporte und Investitionen gehen langsam zurück. Dem müssen wir entgegenwirken. Mit all diesen Maßnahmen leistet die WKO Oberösterreich ihren Beitrag für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort“, so Doris Hummer, Präsidentin der WKOÖ.
Standort stärken
Damit sich Unternehmen aus der Region Schärding in Zukunft erfolgreich weiterentwickeln können, ist für Schärdings WKO-Obmann Johann Froschauer eine leistungsfähige Standorf-Infrastrukturoffensive notwendig. „Wir müssen jetzt schon dafür Sorge tragen, dass die Infrastruktur auch für die Zukunft gesichert ist. Das gilt für Mobilität ebenso wie für Energie, Kommunikation, Betriebsflächen als auch für sonstige Infrastruktur wie Kinderbetreuungs-, Erholungs-, Kultur und Freizeiteinrichtungen“, so Frauscher. Vor allem eine sichere Energieversorgung ist laut dem WKO-Obmann unabdingbar. „Wir brauchen ein lückenloses und leistungsfähiges Hochspannungsnetz für eine qualitativ hochwertige Energieversorgung. „Ein mehrstündiger, durch einen Wind bedingten Stromausfall, wie wir ihn erst kürzlich hatten, darf nicht passieren. Deswegen brauchen wir eine sichere Energieversorgung“, berichtet Froschauer.
Leistungsfähiges Internet
Weiters forder der WKO-Obmann eine flächendeckende, zukunftsfähige und ultraschnelle Breitbandversorgung für alle Unternehmen. „Dieses Vorhaben müssen wir in einem absehbaren Raum umsetzen“, so Froschauer, der sich zudem ausreichend gewerbliche Flächen wünscht. „Wir müssen verfügbare, gewidmete und aufgeschlossenen Flächen verwerten, keine Neuwidmungen.“
Mehr Fachärzte
Damit der Bezirk Schärding auch in Zukunft als Wohnort interessant bleibt, braucht es laut Froschauer eine Sicherung der medizinischen Grundversorgung. „Es kann nicht sein, dass unsere Bürger monatelang auf einen Termin bei einem Facharzt warten müssen. In den Ballungszentren ist die Wartezeit wesentlich kürzer. Deswegen brauchen wir im Bezik mehr Fachärzte“, informiert der WKO-Obmann.


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