Bezirk Schärding: Arbeitslosigkeit um fast 70 Prozent gestiegen
BEZIRK SCHÄRDING. Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Schärding ist gegenüber dem Vorjahr um fast 70 Prozent gestiegen. Dank dem neuen Corona-Kurzarbeitsmodell konnte jedoch eine Massenarbeitslosigkeit abgewendet werden.

Mit 1.831 Arbeitslosen sind somit um 746 Menschen mehr arbeitsuchend vorgemerkt als noch vor einem Jahr. Nach Branchen und Anzahl der Mitarbeiter am stärksten betroffen von der gestiegenen Arbeitslosigkeit sind der Bau (375 Personen) und Gastronomie/Tourismus (211 Personen). „Nach Prozenten am stärksten ausgewirkt hat sich die Corona-Krise bei den Friseuren – hier kam es zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit um 380 Prozent. Von sechs arbeitslosen Friseuren im März 2019 zu 29 betroffenen im März 2020“, berichtet Harald Slaby, Harald Slaby, Leiter des AMS Schärding.
Interesse an Kurzarbeit
Parallel zu den Arbeitslosmeldungen wurden vom Arbeitsmarktservice Schärding fast 500 Betriebe über Kurzarbeit beraten. „Erfreulicherweise haben sich sehr viele Firmen für das neue Kurzarbeitsmodell entschieden, sodass eine drohende Massenarbeitslosigkeit im letzten Moment abgewendet werden konnte“, so Slaby. Und weiter: „Arbeit und Aufträge wären ja grundsätzlich in vielen Branchen mehr als genug vorhanden beziehungsweise vorhanden gewesen. Wichtig wäre es, dass der Arbeitsmarkt von der Regierung Schritt für Schritt wieder geöffnet werden kann“.


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