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BEZIRK SCHÄRDING. Die Bundesregierung greift Gemeinden mit insgesamt eine Milliarde Euro unter die Arme. In den Bezirk Schärding fließen sechs Millionen Euro.

ÖVP-Klubobmann August Wöginger, Bundeskanzler Sebastain Kurz und Hans Hingsamer, Präsidenten des OÖ-Gemeindebundes und Bürgermeister von Eggerding (v. l.) (Foto: ÖVP/Archivfoto April 2019)

Die Corona-Krise hat auch in den Budgets der Gemeinden ein großes Loch gerissen. Nun dürfen sich die Gemeinden über eine finanzielle Unterstützung seitens der Regierung freuen, die ein, eine Milliarde Euro schweres Gemeindepaket, geschnürt hat. Dies ist laut August Wöginger, ÖVP-Klubobmann, ein wichtiger Beitrag für das wirtschaftliche Comeback Österreichs. Im Bezirk Schärding werden dabei insgesamt sechs Millionen Euro unter den Gemeinden ausgeschüttet. Die Aufteilung der Gelder auf die einzelne Gemeinde erfolgt nach einem Mischschlüssel aus Einwohnerzahl und abgestuftem Bevölkerungsschlüssel. „Meine Heimatgemeinde Sigharting mit rund 800 Einwohnern erhält 85.000 Euro. Eggerding mit etwa 1.300 Einwohnern knapp 138.000 Euro. Die Stadt Schärding darf sich über mehr als 500.000 Euro freuen“, informiert Wöginger.

Errichtung und Sanierung

Die Mittel können unter anderem für die Errichtung oder Sanierung von Kindergarteneinrichtungen, Schulen, Seniorenbetreuungseinrichtungen und Sportstätten verwendet werden. Möglich sind auch Investitionen in den Öffentlichen Verkehr, für Instandsetzungen und Sanierungen von Kirchen, Museen oder anderen Kultureinrichtungen in den Ortskernen.

Ökologische Maßnahmen

Auch Maßnahmen zur Energieeinsparung und Errichtung von erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen und für den Breitband-Datennetz-Ausbau seien denkbar. Laut Wöginger sei es das Ziel, dass mindestens 20 Prozent der von der Regierung zur Verfügung gestellten Mittel für ökologische Maßnahmen verwendet werden.


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