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FREINBERG. Die Schwarzmüller Gruppe setzt bei den wichtigen Niederlassungen in Wien und Wels auf eine Neuausrichtung.

v.l.: Hubertus zu Eltz, Niederlassungsleiter Welt mit Roland Hartwig, CEO Schwarzmüller Gruppe (Foto: Schwarzmüller Gruppe)

Weil die bisherigen Niederlassungsleiter in den Ruhestand getreten sind, folgte im ersten Halbjahr 2020 mit Hubertus zu Eltz in Wels und Helmut Kristian in Wien eine neue Generation in der Führungsebene. Für CEO Roland Hartwig der richtige Zeitpunkt, um die Weichen für eine strategische Neuausrichtung zu stellen. „Ich bedanke mich herzlich bei Johann Wintereder und Franz Bauer für die langjährige Treue und die hervorragende Arbeit, die unsere Standorte erfolgreich gemacht haben“, so Hartwig. Und weiter: „Wir bauen auf dieser Leistung auf und machen mit zwei neuen Niederlassungsleitern den nächsten Schritt in Richtung Zukunft.“

Wels: Größte Niederlassung in Österreich

Wels hat eine jahrzehntelange Geschichte in der Schwarzmüller Gruppe. Der Standort ist mit einer Gesamtfläche von 100.000 Quadratmetern und rund 130 Mitarbeitern der größte der fünf Niederlassungen in Österreich. Er bietet als einziger Standort überhaupt das komplette Leistungsspektrum bei After-Sales-Services. Die beiden Geschäftsfelder Miet- und Gebrauchtfahrzeuge werden von hier aus sogar europaweit gesteuert. Die Mietflotte umfasst 1.600 Fahrzeuge, darunter auch viele Spezialfahrzeuge. Damit decken Kunden vor allem Leistungsspitzen ab. Die jährlich etwa 1.000 Gebrauchtfahrzeuge fungieren häufig als günstiger Einstieg in die Produktwelt von Schwarzmüller. Dazu werden diese in Wels aufbereitet und international vertrieben. In Wels wird aber auch produziert, pro Jahr entstehen rund 250 Kran-, Kipp-, Plateau- und Sonderaufbauten, die direkt auf dem LKW montiert werden. „Diese Niederlassung mit ihren vielfältigen Kompetenzen wollen wir noch stärker positionieren“, kündigte Hartwig an. „Mit Hubertus zu Eltz haben wir einen jungen dynamischen Niederlassungsleiter, der dieses Konzept umsetzen wird.“

Auf Service ausgerichtet

Das Schwarzmüller Werk in Wien gibt es seit den 1960er-Jahren. 1987 übersiedelte die Niederlassung in einen kompletten Neubau in der Richard-Strauss-Straße und wurde vor rund drei Jahren bereits neu positioniert. Im Fokus steht der Kundenservice mit umfassenden Leistungen bei Wartung und Reparatur von LKW-Aufbauten und Anhängern. Dabei punktet das Team mit Know-how und großer Erfahrung bei Standardreparaturen wie auch bei Sonderaufträgen. Zudem werden alle erforderlichen Prüfdienste angeboten und die Kunden der Region mit Ersatzteilen beliefert. Mit diesen Maßnahmen konnte die Nachfrage deutlich gesteigert und viele neue Partner an das Unternehmen gebunden werden.

Die Produktion von LKW Aufbauten wurde in andere Werke ausgelagert, um den zahlreichen Kunden im Einzugsgebiet mehr Serviceleistungen bieten zu können. „Die Kundennähe von Schwarzmüller zeigt sich auch darin, dass die Fahrzeuge bei uns so kurz wie möglich stehen. Nur in Bewegung machen unsere Kunden damit Umsatz“, betonte Hartwig.

Europaweites Netzwerk

In Zukunft soll das Geschäft mit kommunalen Einrichtungen für Bau und Infrastruktur ausgebaut werden. Fuhrparks, die für die Erbringung öffentlicher Services bis hin zum Winterdienst eingesetzt werden, stehen dabei im Fokus. Von den 21 Standorten der Schwarzmüller Gruppe befinden sich fünf Serviceniederlassungen mit rund 250 Beschäftigten in Österreich. Dieses flächendeckende Netzwerk garantiert eine optimale Betreuung der Fahrzeuge während der gesamten Lebensdauer und trägt so entscheidend zur Kundenbindung bei. 


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