Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK. 1.860 Menschen waren mit Ende Dezember 2020 beim Arbeitsmarktservice Schärding arbeitslos vorgemerkt. Dazu kommen 197 Schulungsteilnehmer.
 

Derzeit sind rund 1900 Menschen im Bezirk Schärding ohne Arbeit. (Foto: Wodicka)
Derzeit sind rund 1900 Menschen im Bezirk Schärding ohne Arbeit. (Foto: Wodicka)

Um knapp 17 Prozent und damit weniger stark als befürchtet ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk Schärding gegenüber dem Monat November angestiegen. Rechnet man den Rückgang bei den Schulungsteilnehmern mit ein, beträgt der Anstieg der arbeitslos vorgemerkten Menschen im Bezirk sogar „nur“ 11 Prozent. „Saisonbedingt haben wir jeden Winter regelmäßig eine hohe Arbeitslosigkeit zu verzeichnen –“rein arbeitsmarktstatistisch“ sind wir noch mit einem blauen Auge davongekommen“, berichtet der Leiter des AMS Schärding, Harald Slaby. Und weiter: „Drohende Arbeitslosigkeit wird nach wie vor durch Kurzarbeit in vielen Betrieben relativ gut in Schach gehalten. Außerdem halten Bau- und Baunebengewerbe auch zu dieser Jahreszeit noch kräftig her und arbeiten, solange es die Witterung zulässt.“

Großes Problem

Ein großes Problem ist aber nicht wegzuleugnen. Bei Menschen mit Vermittlungseinschränkungen sowie bei Menschen, die in vom Lockdown betroffenen Branchen gearbeitet haben und gekündigt worden sind, verfestigt sich die Arbeitslosigkeit besonders rasch. So hat sich die Zahl der Menschen mit einer Vormerkdauer von mehr als einem halben Jahr im Vergleich zum Vorjahr – auf 236 Personen – fast verdoppelt. „Die Anzahl der Menschen mit einer Vormerkdauer von mehr als einem Jahr hat sich im selben Zeitraum – auf 175 Personen –fast vervierfacht“, informiert Slaby. 


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden