Kampf um Arbeitsplätze
SCHÄRDING. Mit einer Plakataktion bekundete die Bezirks-SPÖ mit ihrem Vorsitzenden Karl Walch Solidarität mit der Belegschaft des MAN-Werks in Steyr.

„Demokratische Entscheidungen – gerade auch in wirtschaftlichen Angelegenheit – sind nicht nur zu respektieren, vielmehr muss die betriebliche Mitbestimmung ausgebaut werden“, so SPÖ Bezirksparteivorsitzender Karl Walch zum Abstimmungsergebnis in Steyr. Und weiter: „Die Belegschaft in Steyr hat klargemacht, was sie will. Wir stehen an ihrer Seite!“ Für Walch sind jetzt vor allem Landes- und Bundesregierung gefordert, endlich Mittel für die Veränderung der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen.
„Hier werden die großen Trends verschlafen, anstatt alles zu unternehmen, um unsere Arbeitswelt mitzugestalten. Das zeugt weder von Weitblick noch von wirtschaftlicher Kompetenz. Gerade jetzt braucht es Investitionen in gute und sichere Arbeitsplätze mit fairen Löhnen, um ein gutes Leben führen zu können – denn Applaus allein reicht nicht aus, um die monatlichen Rechnungen zu bezahlen. Also, kämpfen wir um jeden Arbeitsplatz“, meint Walch. Weiters fordert der Bezirksparteivorsitzende die Regierung auf, das Aussitzen von Problemen zu beenden. „Sie müssen endlich beginnen, ihre Verantwortung wahrzunehmen. Wir brauchen mehr Zusammenarbeit und Zusammenhalt anstatt eines weltweiten Standortwettkampfs auf dem Rücken der Arbeitnehmer“, ist sich Walch sicher.


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