Musi-Obmann kandidiert für Bürgermeistersessel
ZELL. Polit-Quereinsteiger Martin Tiefenthaler (ÖVP) legt sein Amt als Obmann des Musikvereins Zell an der Pram zurück und kandidiert nun für den Posten des Bürgermeisters seiner Heimatgemeinde.

Als Obmann eines Vereins muss man im Umgang mit Menschen Gespür und viel Geduld haben. Genau diese Eigenschaften haben Martin Tiefenthaler dazu bewegt, sich für das Amt des Ortschefs in Zell zu bewerben. „Bei meiner Tätigkeit als Musi-Obmann habe ich viele Aufgaben auszuführen, die jenen eines Bürgermeisters ähnlich sind. Dabei konnte ich schon einiges bewegen und in mir reifte die Entscheidung, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren“, meint der 44-Jährige.
Quereinsteiger
Dass er bisher keine politische Funktion ausgeübt hat, ist laut dem vierfachen Familienvater der fehlenden Zeit geschuldet. „Als Obmann eines Musikvereins hat man viel um die Ohren, deswegen hatte ich keine Zeit, mich politisch zu engagieren.“ Tiefenthalers Kandidatur freut auch Zells amtierenden Bürgermeister Matthias Bauer (ÖVP). „Martin hat ein unglaubliches Gespür im Umgang mit Menschen. Seine ruhige, besonnene Art kommt einfach gut an und genau das ist eine der Grundvoraussetzungen, um ein guter Bürgermeister zu sein. Ich würde mich sehr freuen, wenn er in meine Fußstapfen treten würde“, berichtet Bauer.


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