Stichwahl verspricht Spannung
RAAB. Bei der Stichwahl in Raab treten Agnes Reiter (Liste für Raab) und ÖVP-Kandidat Alois Mayr gegeneinander an. Reiter kam im ersten Wahldurchgang auf 516 Stimmen (34,96 Prozent), Mayr auf 494 Stimmen (33,47 Prozent). Diese Ausgangslage verspricht Spannung.

Tips: Warum sollten jene, die Sie im ersten Wahldurchgang nicht gewählt haben, Ihnen bei der Stichwahl eine Stimme geben?
Reiter: Bei unzähligen Gesprächen mit den Menschen in Raab hat sich eine klare Botschaft ergeben: Der Wunsch nach konstruktiver, parteiübergreifender Zusammenarbeit soll der Antrieb in der Gemeindepolitik sein. Ehrliche und wertschätzende Kommunikation als Basis für ein gutes Miteinander. Ich höre den Menschen zu und suche aktiv nach gemeinsamen Lösungen. Und dafür stehe ich seit 18 Jahren. Ich denke, da bin ich glaubwürdig.
Mayr: Weil ich für Raab sehr viel bewegen kann. Zudem glaube ich, dass die FPÖ-Wähler eher mir eine Stimme geben werden als meiner Konkurrentin.
Tips: Wenn Sie Bürgermeister werden: Welche Projekte würden Sie rasch vorantreiben?
Reiter: Am ersten Tag würde ich dem Bedürfnis nach Transparenz entsprechen – kostenfrei und höchst effizient: laufende und umfassende Information der Bevölkerung in Form von Kurzvideos über sämtliche digitalen Kanäle und selbstverständlich weiterhin in Papierform über die Gemeindezeitung. Zeitgleich würde ich Projekte wie den Ausbau des Breitbandnetzes, die Erstellung eines umfassenden Verkehrskonzeptes und den Ausbau von Radwegen vorantreiben.
Mayr: Der Breitbandausbau genießt bei mir hohe Priorität. Zudem benötigen wir neue Gewerbegründe, um so Firmen die Chance zu geben, sich bei uns niederzulassen. Auch würde ich den Ausbau des Geh- und Radwegenetzes vorantreiben.


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