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ANDORF. In Andorf wurde der Haushalt-Voranschlag 2022 durch den Gemeinderat beschlossen. Obwohl das Budget ein Minus von 90.000 Euro ausweist, ist für Bürgermeister Karl Buchinger (ÖVP) eine Trendwende erkennbar.

Bürgermeister Karl Buchinger (Foto: ÖVp)
Bürgermeister Karl Buchinger (Foto: ÖVp)

Etwa elf Millionen Euro werden in der Marktgemeinde im kommenden Jahr umgesetzt. „Nach einer schwierigen Phase deutet einiges auf einen Konsolidierungskurs im Gemeindehaushalt hin. Es freut mich, dass mein erstes Budget als Finanzreferent der Marktgemeinde Andorf einstimmig beschlossen wurde“, ist Bürgermeister Karl Buchinger über die Geschlossenheit im Gemeinderat erfreut. Und weiter: „Es ist ein Budget, das ein solides Wirtschaften in den Mittelpunkt stellt und viele Möglichkeiten für die Zukunft eröffnet.“

Trendwende erkennbar, wichtige Projekte

Obwohl der Voranschlag noch mit einem negativen Haushaltssaldo von 90.000 Euro beschlossen wurde, ist laut Ortschef eine Trendwende erkennbar. „Die Prognosen auf der Einnahmenseite gehen eindeutig nach oben. Durch die jüngsten Beschlüsse der Bundesregierung werden die Bundesabgabenertragsanteile steigen und den Fehlbetrag mehr als kompensieren.“ Weiters berichtet Buchinger über Projekte, die in den kommenden Wochen und Monaten umgesetzt werden. So steht die Modernisierung der Ortsbeleuchtung an. Am Standort der Kläranlage soll eine Photovoltaikanlage installiert werden, um den größten Stromverbraucher der Gemeinde mit Sonnenstrom zu versorgen. Zudem sind finanzielle Mittel für die Planung der Stadion­sanierung sowie für die Erweiterung des Geh-und Radwegenetzes vorgesehen.

Auch der Breitbandausbau in Andorf wird laut Buchinger weiter vorangetrieben. Weiters soll ein digitales Informationsangebot für die Andorfer Bürger auf den Weg gebracht werden. „Ziel ist es, Informationen schneller und gezielter zu übermitteln“, so der Bürgermeister, der weiters berichtet, dass mit Ende Februar der Fuhrpark der Gemeinde mit einem Kommunalfahrzeug ergänzt wird. „Die Anschaffung des City Master ist ein Kooperationsprojekt mit der Gemeinde Mayrhof. Wir wollen in Zukunft die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn noch weiter vertiefen.“


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