ÖGB Schärding fordert Erhöhung des Kilometergeldes
SCHÄRDING. Wolfgang Mitter, ÖGB-Regionalvorsitzender des Bezirks Schärding, fordert eine Erhöhung des Kilometergeldes.

Als längst überfällig, nun aber angesichts der massiv gestiegenen Spritpreise dringend notwendig, bezeichnet ÖGB-Regionalvorsitzender Wolfgang Mitter eine Erhöhung des Kilometergeldes. „Die 42 Cent sind viel zu niedrig angesichts der stark gestiegenen Kosten, die bei Dienstreisen anfallen“, stellt Mitter klar. Und weiter: „Wir brauchen dringend eine Erhöhung des amtlichen Kilometergeldes. Seit der letzten Erhöhung im Jahr 2008 haben die Arbeitnehmer alleine für die steigenden Kosten aufkommen müssen. Angesichts des jüngsten Preisanstiegs an den Zapfsäulen ist laut Mitter eine Erhöhung unumgänglich. „Das wäre ein Akt der Gerechtigkeit, schließlich geht es um Menschen, die auf das Auto angewiesen sind, um ihre Arbeitsleistung zu erbringen.“
Wegen der massiven Teuerung in vielen Lebensbereichen – vom Autofahren über das Heizen bis zum Lebensmitteleinkauf – brauche es zusätzlich eine ganze Reihe von Maßnahmen. „Arbeitnehmer können es sich oft nicht aussuchen, ob sie mit dem Auto fahren wollen oder womit sie heizen. Wir brauchen nun ein Bündel von Entlastungsschritten und Unterstützungsleistungen. „Dazu gehören die ebenfalls längst überfällige Erhöhung der Familienbeihilfe und steuerliche Entlastungen“, fordert Mitter.


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