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ANDORF/MAYRHOF/SIGHARTING. Im Bezirk Schärding gibt es einen neuen Gemeindeverband: Regio³ Wirtschaftshof Andorf–Mayrhof–Sigharting. Die drei Gemeinden wollen damit Aufgaben künftig gemeinsam und effizienter erledigen. Geplant ist außerdem der Neubau eines gemeinsamen Bauhofs.

  1 / 2   Die Gemeinden Mayrhof, Sigharting und Andorf arbeiten künftig noch enger zusammen. Die Bürgermeister der drei Gemeinden (v. l.): Roman Grübler (Mayrhof), Martina Schlöglmann (Sigharting) und Karl Buchinger (Andorf) (Foto: Marktgemeinde Andorf)

Der Gemeindeverband wurde bereits 2025 von der oberösterreichischen Landesregierung genehmigt. Die konstituierende Sitzung fand am 6. Mai 2026 in Mayrhof statt.

Ein wichtiger Meilenstein ist bereits erreicht: Für den neuen Bauhof konnte mit dem Areal Am Burgstall 2 in Andorf ein zentral gelegener Standort gefunden werden. Von der Grundstückseigentümerin werden knapp 6.000 Quadratmeter erworben, zusätzlich wird eine rund 155 Quadratmeter große Teilfläche von der Kirche Andorf angekauft.

Die verkehrsgünstige Lage soll einen wirtschaftlichen Betrieb ermöglichen. Für den Neubau ist eine Förderung des Landes Oberösterreich vorgesehen.

Zusammenarbeit bringt Vorteile

„Der gemeinsame Bauhof ermöglicht uns, die vorhandenen Mittel zu bündeln, Fachkräfte für unsere Gemeinden zu sichern und die zukünftigen Aufgaben gemeinsam zu bewältigen“, sagt Mayrhofs Bürgermeister Roman Grübler.

Auch Sighartings Bürgermeisterin Martina Schlöglmann sieht große Vorteile in der Zusammenarbeit: „Kooperationsprojekte sind speziell für kleinere Gemeinden wichtig. Die Gespräche sind sehr harmonisch und auf Augenhöhe verlaufen. So sind wir gut gerüstet für die Aufgaben, die auf uns zukommen.“

Erste Schritte sind gesetzt

Der Andorfer Gemeinderat hat inzwischen das Umwidmungsverfahren für den Standort eingeleitet und einen Optionsvertrag für den Ankauf der erforderlichen Grundstücke beschlossen. Bürgermeister Karl Buchinger bezeichnet das Vorhaben als „Zukunftsprojekt“: „Die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden gewinnt an Bedeutung, um den Qualitätsanforderungen gerecht zu werden, aber auch um Kosten und Ressourcen zu sparen.“

Als nächster Schritt wird ein Totalübernehmer für die Planung und Errichtung des neuen Bauhofs ausgeschrieben.


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