Tierquälerei - 18 Hühner mit Rohr erschlagen
SCHARNSTEIN. Als er am Vormittag des 8. Juni das Gehege seiner Hühner betrat, stockte einem 74-jährigen Hobbylandwirt und Tierliebhaber der Atem: Im Gehege lagen 18 totgeschlagene Hühner.

Ein derzeit unbekannter Täter war offenbar in der Nacht zuvor über den Hühnerzaun gestiegen und hatte den Hühnerstall geöffnet. Mit einem am Tatort gefundenen einem Meter langen Elektroinstallationsrohr, erschlug er mutwillig den Großteil der Legehennen und ließ sie in der Wiese verstreut liegen.
Hahn und wenige Hühner überlebten
Die Hühner wurden vom Geschädigten, als er den Stall öffnen wollte, tot und mit Blutergüssen an den Hälsen so wie am Rücken aufgefunden. Weitere Hühner wurden verletzt. Der Hahn war laut Angaben des Geschädigten unverletzt und völlig verängstigt.
Brutales Vorgehen
Dem Geschädigten entstand nicht nur der finanzielle Schaden, sondern auch persönliches Leid durch die brutale Vorgehensweise an seinen Tieren. Die Erhebungen hinsichtlich möglicher Verdächtiger wegen Tierquälerei werden unter anderem mit Hilfe der Spurensicherung geführt.


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